Breitscheidplatz

Anschlag: Sieben der Todesopfer lebten in Berlin

Zehn Menschen kamen bei dem Anschlag vom 19. Dezember ums Leben. Sieben von ihnen lebten in Berlin, zwei in Brandenburg.

Der Anschlags-Lkw steht am 20.12.2016 neben dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin

Der Anschlags-Lkw steht am 20.12.2016 neben dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin

Foto: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Zehn der zwölf Todesopfer des Terroranschlags auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin haben in Deutschland gewohnt. Sieben lebten in Berlin, zwei in Brandenburg und eines in Nordrhein-Westfalen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Eine Person habe in Israel gelebt, eine weitere in Polen. Weitere Informationen erteilte das BKA mit Verweis auf die Persönlichkeitsrechte der Opfer und ihrer Familien nicht.

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Bei dem Anschlag am 19. Dezember hatte der mutmaßliche Attentäter Anis Amri einen Lkw in seine Gewalt gebracht und ihn in eine Menschenmenge auf dem Breitscheidplatz gesteuert. Dabei starben elf Menschen, mehr als 50 wurden verletzt. Zudem tötete Amri den polnischen Lastwagenfahrer Lukasz U., der am Freitag nahe Stettin in Polen beigesetzt wurde.