Brandenburger Tor

Silvesterfestmeile: Sicherheitshinweise und Straßensperren

2400 Polizisten und 600 Ordner sollen auf dem Partygelände am Silvesterabend für mehr Sicherheit der Besucher sorgen.

Polizisten schützen die Silvestermeile

Polizisten schützen die Silvestermeile

Foto: FABRIZIO BENSCH / REUTERS

Polizei, Feuerwehr, Bundespolizei sowie die Silvester in Berlin GmbH haben nach dem Anschlag in Berlin ihre Sicherheitskonzepte überarbeitet. So besteht auf der gesamten Silvesterfestmeile ein Verbot für große Taschen, Rucksäcke und Koffer. Es ist zudem verboten, Feuerwerkskörper, Glasflaschen und andere gefährliche Gegenstände in den Veranstaltungsraum mitzunehmen. Die Berliner Polizei gibt für das Verhalten auf dem Gelände einige Sicherheitshinweise mit auf den Weg. Sie empfiehlt:

  • Auf das Mitführen von Wertgegenständen zu verzichten und wenig Geld bei sich zu tragen.

  • Handtaschen sollten möglichst an der Körpervorderseite mit der Öffnung zum Körper oder unter den Arm geklemmt getragen werden.

  • An einigen Zugängen gibt es extra aufgestellt Schließfächer, in denen Gepäck wie Reisetaschen für die Zeit des Aufenthalts auf der Festmeile deponiert werden kann.

  • Zudem sollen Getränke niemals unbeaufsichtigt abgestellt werden.

  • Empfohlen wird auch, sich nicht von aggressiven Personen und Gruppen provozieren zu lassen.

  • Besucher, die sich bedrängt fühlen, sollen klar und unmissverständlich darauf hinweisen, dass sie zu dichtes Herankommen oder Anfassen nicht wünschen. Sie sollen zudem auf sich aufmerksam machen und andere Feiernde um Hilfe bitten.

So gefährlich sind illegale Böller

Straßensperren an der Festmeile

Die Auswirkungen der großräumigen Absperrungen auf den Verkehr rings um den Veranstaltungsort entlang der Straße des 17. Juni zwischen Pariser Platz und der Siegessäule sind seit Tagen zu spüren. Auch zu Jahresbeginn werden nicht sofort alle Einschränkungen aufgehoben sein.

Am 31. Dezember werden zusätzlich der Pariser Platz und die Wilhelmstraße für zwölf Stunden gesperrt. Dort dürfen dann in der Zeit von 15 Uhr bis 3 Uhr beispielsweise keine Autos zum Hotel „Adlon“ fahren. Alle anderen gesperrten Straßen werden in den kommenden Tagen für den Verkehr freigegeben. Die Sperrung der Straße des 17. Juni sowie der Ebertstraße zwischen Behren- und Scheidemannstraße wird erst am 2. Januar um 24 Uhr aufgehoben. Hingegen sollen die derzeit gesperrten Straßen John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemann und Dorotheenstraße sowie Yitzhak-Rabin-Straße bereits ab 1. Januar, 12 Uhr, wieder befahrbar sein.

Eine Million Besucher erwartet

Die Partymeile ist bereits Freitag von 14 bis 20 Uhr geöffnet und bietet die Möglichkeit, die zu erleben. Es werden wieder eine Million Besucher erwartet. Viele Berliner feiern Silvester aber auch in ihren Kiezen, und dazu gehört viel Feuerwerk. 133 Millionen Euro werden dafür deutschlandweit ausgegeben. Experten der Berliner Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) appellieren, für Silvester ausschließlich in Deutschland zugelassenes Feuerwerk zu kaufen. Wenn illegales Feuerwerk gezündet wird, gibt es oft böse Überraschungen. Bei illegalem Feuerwerk sei oft unklar, wie die Mischung gefährlicher Substanzen beim Zünden reagiere, so BAM-Prüfleiterin Heidrun Fink. „Oft sind schwere Verletzungen oder auch die Abtrennung von Gliedmaßen die Folge.“

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