Zeichen der Solidarität

Friedensaktivisten wollen von Berlin nach Aleppo laufen

Die Organisatoren vom "Zivilen Marsch für Aleppo" treffen sich am Montagvormittag am Flughafen Tempelhof.

Start und Treffpunkt der Aktion ist der ehemaligen Flughafen Tempelhof

Start und Treffpunkt der Aktion ist der ehemaligen Flughafen Tempelhof

Foto: Paul Zinken / dpa

Aktivisten wollen zu zu Fuß von Berlin nach Aleppo gehen und damit ein Zeichen der Solidarität setzen. Der "Zivile Marsch für Aleppo" soll am morgigen Montag um zehn Uhr starten. Treffpunkt der Aktion ist der südliche Bereich an den Hangars am ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Auf Facebook haben bis zum ersten Weihnachtsfeiertag 2700 Menschen zugesagt, Teile des Weges mitzugehen. "Es ist ein langer Weg. Genau so lang wie der, den die Geflüchteten nehmen mussten, um ihr Leben zu retten. Jetzt wollen wir dasselbe tun, um weitere Leben zu retten", heißt es im Manifest von "Ziviler Marsch für Aleppo".

Aufgerufen zu dem Marsch hat die Berliner Journalistin und Bloggerin Anna Alboth. In einem Video erklärt sie die Zielsetzung der Aktion:

Die Strecke folgt in umgekehrter Richtung der sogenannten "Flüchtlingsroute". Am 5. Januar 2017 will die Gruppe Dresden erreichen. Ziel des Marsches sei es, Aleppo zu erreichen, heißt es auf der Homepage der Aktivisten.

"Falls das aus rechtlichen, logistischen oder sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich ist, werden wir einen anderen Weg finden, um unsere Botschaft von der türkisch-syrischen Grenze nach Aleppo zu schicken", so die Aktivisten. Es werde von niemanden erwartet, die ganze Strecke mitzulaufen. "Wir denken dabei eher an eine Art Staffellauf der Solidarität", heißt es.