Anschlag Breitscheidplatz

Die Polizei fahndet nach Verdächtigem - zunächst ohne Foto

Die Polizei fahndet europaweit nach einem Verdächtigen - zunächst allerdings nicht öffentlich. Dennoch waren Details im Umlauf.

Foto: Steffen Pletl

Update 17.43: Die Generalbundesanwaltschaft fahndet seit dem Abend öffentlich nach dem Tunesier Anis Amri.

Wortlaut: 21.12.2016 - 72/2016


Öffentlichkeitsfahndung - Wir bitten um Ihre Mithilfe! Fahndung nach Anis AMRI im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin am 19.12.2016 -bis zu 100.000 Euro Belohnung

Das Bundeskriminalamt fahndet im Auftrag des Generalbundesanwalts mit Unterstützung aller Polizeien der Länder und des Bundes wegen dringendem Tatverdacht nach


Anis AMRI, 24 Jahre alt,
geboren in Tunesien.


Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!



Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung:
Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?


Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!


Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.


Hinweise bitte an das
Bundeskriminalamt
Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei),
info@bka.de


oder an jede andere Polizeidienststelle.


Das Fahndungsplakat und Lichtbilder können auf der BKA-Homepage unter www.bka.de abgerufen werden.


Hinweise können in begründeten Fällen vertraulich behandelt werden.

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Bei der Fahndung nach dem verdächtigen Tunesier setzen die Ermittler zurzeit noch nicht auf die Öffentlichkeit. Der Verdächtige sei seit Mitternacht zur Fahndung ausgeschrieben, sagte zwar Bundesinnenminister Thomas die Maizière (CDU) am Mittwoch.

Aber: Es sei wichtig gewesen, zunächst eine verdeckte Fahndung vorzunehmen, sagte de Maizière zur Begründung, warum sich die Sicherheitsbehörden nicht mit der Fahndung an die Öffentlichkeit gewandt hätten. "Es liegt in der Hand des Generalbundesanwalts, eine öffentliche Fahndung zu beantragen."

Im Internet kursierten bereits Bilder des Verdächtigen, unter anderem von dessen Facebookseite. Manche Medien veröffentlichten auch den Vornamen und den abgekürzten Namen des Gesuchten. Auch der Berliner Morgenpost liegt das Foto des Verdächtigen vor. Die Redaktion hat sich allerdings entschieden, auf eine Veröffentlichung zu verzichten, bis der Generalbundesanwalt eine Öffentlichkeitsfahndung einleitet.

Alle News zum Anschlag in Berlin

Medienberichten zufolge soll in dem Lkw die Duldung des Mannes gefunden worden sein. Dennoch bleibt es unklar, ob es sich bei dem Gesuchten auch wirklich um den Fahrer des Lkw handelt. Auch de Maizière betonte: „Es ist ein Verdächtiger, nicht zwingend der Täter.“ Es werde weiter in alle Richtungen ermittelt, und es würden alle Spuren verfolgt.

Ein erster Verdächtiger, der kurz nach dem Anschlag festgenommen worden war, musste am Dienstagabend wieder freigelassen werden, weil sich der anfängliche Tatverdacht nicht bestätigt hatte.

Die Polizei Berlin nahm in einem Tweet ironisch auf die Veröffentlichung von Namen und Foto in einigen Medien Bezug.

Update 17.43: Die Generalbundesanwaltschaft fahndet seit dem Abend öffentlich nach dem Tunesier Anis Amri.

Wortlaut: 21.12.2016 - 72/2016


Öffentlichkeitsfahndung - Wir bitten um Ihre Mithilfe! Fahndung nach Anis AMRI im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin am 19.12.2016 -bis zu 100.000 Euro Belohnung

Das Bundeskriminalamt fahndet im Auftrag des Generalbundesanwalts mit Unterstützung aller Polizeien der Länder und des Bundes wegen dringendem Tatverdacht nach


Anis AMRI, 24 Jahre alt,
geboren in Tunesien.


Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!



Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung:
Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?


Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!


Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.


Hinweise bitte an das
Bundeskriminalamt
Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei),
info@bka.de


oder an jede andere Polizeidienststelle.


Das Fahndungsplakat und Lichtbilder können auf der BKA-Homepage unter www.bka.de abgerufen werden.


Hinweise können in begründeten Fällen vertraulich behandelt werden.