Prozess in Berlin

Cannabisplantage brachte Angeklagten 96.000 Euro ein

Vier Männer sollen in einer Halle auf 300 Quadratmetern Cannabis angebaut haben. Vor Gericht legten sie Geständnisse ab.

Cannabisplantage

Cannabisplantage

Foto: Bodo Marks / dpa

Vier Männer haben in einem Prozess um den Anbau von Cannabis in einer Landwirtschaftshalle vor dem Berliner Landgericht gestanden. Zwei 30 und 51 Jahre alte Angeklagte erklärten zu Beginn am Mittwoch, sie hätten etwa 96 000 Euro durch den Verkauf von Drogen erzielt.

Die weiteren Beschuldigten hätten Hilfsdienste bei der Pflege der Pflanzen geleistet. Die Anklage war zunächst von 80 Taten und einem Umsatz in Millionenhöhe ausgegangen. Auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern sei in einer brandenburgischen Halle ab Januar 2015 Cannabis angebaut worden. Das Gericht beschränkte das Verfahren nun mit Zustimmung aller Beteiligten auf die Verfolgung von vier Taten.