Terrorismus

Neuer Haftbefehl gegen Islamisten aus Berlin beantragt

Die Ermittler gehen nun doch davon aus, dass Ashraf al T. Anschläge in Berlin geplant haben soll und Mitglied des "Islamischen Staates" ist.

Was wir bisher über den Terrorverdächtigen wissen

In Berlin ist ein Terrorverdächtiger festgenommen worden. Offenbar bestand eine konkrete Anschlagsgefahr.

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Im Fall des Terrorverdächtigen Ashraf al T. gibt es eine Wende. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat erneut Haftbefehl gegen den 27-Jährigen beantragt. Er steht im Verdacht, der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) anzugehören und einen Anschlag auf einen Flughafen in Berlin geplant zu haben. Am Donnerstag wird er um 13 Uhr dem Haftrichter vorgeführt.

Ashraf al T. wurde im November in Schöneberg festgenommen. Der Verfassungsschutz teilte damals mit, über „glaubhafte Informationen“ zu verfügen, wonach er IS-Mitglied sei und zeitnah einen Anschlag begehen wolle.

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Ein Haftbefehl wurde zunächst jedoch abgelehnt. Die vorgelegten Chat-Protokolle des Mannes reichten dem zuständigen Richter nicht als Beweis aus. Zudem wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung keine Waffen oder Sprengstoff gefunden.

Mittlerweile haben die Ermittler ihre Meinung geändert. Sie gehen nun doch davon aus, dass der mutmaßlich aus Tunesien stammende Mann IS-Mitglied ist und einen Anschlag in Berlin geplant haben soll.

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