Tote Frau im Hof geborgen

Polizei schützt Feuerwehreinsatz nach Leichenfund

Im Hof des autonomen Wohnprojektes „Köpi“ wurde in der Nacht zu Mittwoch eine tote Frau entdeckt. Die Todesursache ist noch unklar.

Ein Fremdverschulden könne aber ausgeschlossen werden, hieß es

Ein Fremdverschulden könne aber ausgeschlossen werden, hieß es

Foto: dpa

Im Hof des autonomen Wohnprojektes „Köpi“ an der Köpenicker Straße 139 in Mitte wurde in der Nacht zu Mittwoch eine 27 Jahre alte tote Frau entdeckt. Sie kommt nicht aus Berlin. Genauere Angaben wollte die Polizei am Mittwochabend nicht machen, da die Angehörigen noch nicht informiert waren. Nach Angaben einer Polizeisprecherin sei noch unklar, wie die Frau ums Leben gekommen ist. Ein Fremdverschulden könne aber ausgeschlossen werden.

Wie die Berliner Feuerwehr mitteilte, wurde sie wenige Minuten vor 23 Uhr in die Köpenicker Straße gerufen. Ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren wenige Minuten später an der Einsatzstelle. Die Sanitäter versuchten, die leblose Frau zu reanimieren. Sie konnten aber nur noch ihren Tod feststellen. Während der Wiederbelebungsversuche seien nach Angaben eines Feuerwehrsprechers immer mehr „Schaulustige“ erschienen.

Gegensätzliche Aussagen zum Einsatz

„Um 23.06 Uhr haben die Einsatzkräfte vor Ort die Polizei alarmiert“, sagte er. „Die Situation für das Rettungspersonal habe sich als bedrohlich dargestellt.“ Laut anderen Berichten sollen Bewohner die Rettungskräfte nicht auf das Gelände gelassen haben. Das konnte der Sprecher der Feuerwehr aber nicht bestätigen. Ob es zu Übergriffen kam, konnte er ebenfalls nicht sagen.

Die Polizei rückte mit sechs Streifenwagen und ungefähr 20 Polizisten einer Einsatzhundertschaft an. Die Beamten hätten aber keine Behinderungen der Einsatzkräfte der Feuerwehr feststellen können, hieß es. Eine Polizeisprecherin sagte, der Einsatz sei nicht problematisch und ruhig gewesen, die Bewohner hätten keinen Widerstand geleistet und es habe auch keine Festnahmen gegeben.