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Black Friday: 10 Tipps für Schnäppchenjäger

Am Freitag können Sie so einige Schnäppchen schlagen: Diese zehn Tipps helfen Ihnen, sich am Black Friday im Rabattdschungel zurechtzufinden.

Der Black Friday findet traditionell am vierten Freitag des Novembers statt

Der Black Friday findet traditionell am vierten Freitag des Novembers statt

Foto: dpa

Diesen Freitag dürften wieder Hunderte Online-Shops die Preise für Tausende Produkte senken, um ihren Umsatz pünktlich zum Beginn der Adventszeit anzukurbeln. Keine Frage: Der Black Friday ist in Deutschland angekommen und dürfte dem Handel dieses Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz bringen. Vielen Verbrauchern fällt es angesichts der zunehmenden Werbeflut aber schwer, den Überblick zu behalten.

Mit diesen zehn Tipps finden Sie am Black Friday die besten Rabatte:

Black Friday: Hier bekommen Sie die besten Rabatte in Berlin

Alles was Sie zum Black Friday wissen müssen

1. Einen Einkaufszettel schreiben

Bevor der Online-Shopping-Trip beginnt, sollten Sie sich überlegen, welche Produkte Sie kaufen möchten. Wie vor dem Einkauf im Supermarkt können sie hierfür einen Einkaufszettel schreiben. Auf ihm sollten bestmöglich nicht einzelne Produkte, sondern Warengruppen stehen: Die Chancen, einen Fernseher mit 55 Zoll und einer Auflösung von 4K unter 500 Euro zu finden, sind beispielsweise deutlich höher als die, ein ganz bestimmtes Modell für diesen Preis zu ergattern.

2. Preis- und Angebots-Wecker nutzen

Wer bei der Suche nach dem passenden Angebot Zeit sparen möchte, kann entsprechende Werkzeuge für sich arbeiten lassen. Einige Portale bieten beispielsweise einen Alarm an, sobald der Preis für ein Produkt unter einen freiwählbaren Betrag rutscht.

3. Einen kühlen Kopf bewahren

Glaubt man der Werbung, sind viele Produkte am Black Friday nur für kurze Zeit oder nur in begrenzter Stückzahl erhältlich. Händler wollen Verbraucher so zu übereilten Käufen verleiten. Dabei empfiehlt es sich, einen kühlen Kopf zu bewahren. Viele Rabattaktionen wiederholen sich. Zudem bieten immer mehrere Händler das gleiche Produkt zu ähnlichen Preisen an.

4. Rabattangaben immer kritisch hinterfragen

Teilweise mit bis zu 90 Prozent Rabatt werben die Händler am Black Friday. Verbraucher sollten sich von allzu gut klingenden Werbeversprechen jedoch nicht täuschen lassen. Wer nicht in die "Rabattfalle" tappen möchte, sollte die Preise vor dem Kauf deshalb vergleichen.

5. Auf das Kleingedruckte und auf Prüfsiegel achten

Neben bekannten Händlern werben zum Black Friday auch kleinere Online-Shops mit Sonderangeboten. Wer sich unsicher ist, ob ein Händler seriös ist, sollte gezielt nach dem Impressum, Hinweisen zum Datenschutz oder der Widerrufsbelehrung suchen. Auch Prüfsiegel wie das von Trusted Shops zeigen, dass es sich um einen seriösen Händler handelt. Fehlen die oben genannten Angaben und ein Siegel, sollten Verbraucher lieber vom Einkauf bei diesem Händler absehen.

6. Vorsicht bei Bestellungen im Ausland

Zeitgleich zu Deutschland findet der Black Friday auch in vielen anderen Ländern der Welt statt, in Großbritannien, den USA und Kanada beispielsweise. Einige Produkte scheinen bei Online-Shops aus diesen Ländern besonders günstig zu sein. Beim Import von Waren werden ab einem bestimmten Bestellwert jedoch Zollgebühren in Höhe von 19 Prozent des Warenwerts fällig. Die Untergrenze liegt eigentlich bei 22, praktisch aber bei 27 Euro, da der Zoll Gebühren unter 5 Euro nicht berechnet. Um unnötige Gänge zum Zoll zu vermeiden, sollten Verbraucher Händler aus dem EU-Ausland immer dazu anhalten, die Rechnung für die Zollbeamten gut sichtbar außen am Paket anzubringen.

7. Rabattgutscheine clever einsetzen

Passionierte Schnäppchenjäger setzen auf eine Kombination mehrerer Preisvorteile. Zu ihnen zählen neben Sonderangeboten auch Rabattgutscheine. Zusätzlich zum am Black Friday und Cyber Monday ohnehin niedrigerem Angebotspreis können Sie so zusätzlich sparen.

8. Zahlungen per Überweisung vermeiden

Bestellungen sollten Verbraucher bestmöglich nicht per Überweisung bezahlen. Ist diese einmal erfolgt, kann sie in der Regel nicht mehr rückgängig gemacht werden. Bleibt die Lieferung der Ware aus oder wird diese beschädigt zugestellt und der Händler verweigert den Umtausch, ist das Geld damit verloren. Verbraucher sollten ihren Internetkauf deshalb besser per Kreditkarte, Lastschrift oder via PayPal bezahlen. Abbuchungen und Belastungen der Kreditkarte kann innerhalb von acht Wochen widersprochen werden. PayPal bietet einen Käuferschutz an.

9. Versandkosten berücksichtigen

Hohe Versandkosten können die ursprüngliche Preisersparnis schnell aufsaugen. Vor dem Kauf sollten Verbraucher deshalb einen Blick auf das "Kleingedruckte" werfen. Denn was hilft es schon, wenn beispielsweise ein Fernseher 50 Euro günstiger als bei anderen Händlern ist, für die Zustellung per Kurier aber 60 Euro fällig werden? Welche Kosten für den Versand entstehen, erfahren Verbraucher während des Bestellprozesses.

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10. Beim Erhalt beschädigter Ware nicht in Panik verfallen

Auch wenn die bestellte Ware beschädigt ist, sollten Verbraucher einen kühlen Kopf bewahren. Gemäß des Fernabsatzvertrags können sie den Kauf bis zu 14 Tage nach Erhalt der Auftragsbestätigung widerrufen und die Ware zurücksenden. Darüber hinaus vermutet der Gesetzgeber bei Mängeln bis zu sechs Monate nach dem Kauf, dass der Mangel schon bei der Lieferung bestand und der Käufer ihn nicht zu verantworten hat. Der Verbraucher muss die Kosten also in der Regel nicht tragen, sondern kann um einen Umtausch oder die Rückerstattung des Kaufbetrags bitten.

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