Stadtautobahn

Aktivisten blockieren Auffahrt zur A100

Am Sonntag kamen mehrere Dutzend Menschen, um die Autobahnauffahrt Grenzallee zu blockieren, als Protest gegen den Weiterbau der A100.

Die Aktivisten blockieren die Auffahrt zur A100 an der Grenzallee

Die Aktivisten blockieren die Auffahrt zur A100 an der Grenzallee

Foto: Morris Pudwell

Mit Trommeln, Hula-Hoop-Reifen und Pfeifen: Mehrere Dutzend Aktivisten haben am Sonntag knapp 20 Minuten lang die Auffahrt Grenzallee am Autobahndreieck Berlin-Neukölln blockiert. Sie protestierten damit gegen den Weiterbau der A100. Die Aktion verlief friedlich, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

Aufgerufen zu der Blockade hatte das „Aktionsbündnis A100 stoppen!“. Das Bündnis fordert von den künftigen Koalitionspartnern SPD, Linke und Grüne, den laufenden Bau des 3,2 Kilometer langen Autobahnabschnitts zum Treptower Park umgehend zu stoppen. „Notwendig ist eine Wende hin zu einer nachhaltigen, menschengerechten und ökologischen Stadtentwicklung und Verkehrspolitik“, sagte Matthias Trommer, Sprecher des Bündnisses.

In den noch nicht abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen hatte sich Rot-Rot-Grün darauf verständigt, in dieser Legislaturperiode - also bis 2021 - keine weitere Verlängerung der A100 ins Auge zu fassen. Der Autobahnbau soll am Treptower Park demnach so abgeschlossen werden, dass man ihn hier auch komplett beenden könnte. Weitere Bauabschnitte sollen in den nächsten fünf Jahren erst einmal nicht geplant werden.