Demonstrationen

Anti-Trump-Kundgebung am Brandenburger Tor

"Not my President" - zu einer Kundgebung gegen den künftigen USA-Präsidenten Trump in Berlin kommen vor allem Amerikaner.

Der künftige US-Präsident Donald Trump.

Der künftige US-Präsident Donald Trump.

Foto: dpa

Berlin. Mehrere hundert Menschen haben am Samstag vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor in Berlin gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump protestiert - unter ihnen sehr viele Amerikaner. Die Polizei sprach von etwa 700 Demonstranten. In ihrem Aufruf zu der Kundgebung schrieben die Initiatoren im Internet: "Wir müssen jetzt gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Sexismus aufstehen."

Viele Demonstranten hielten Pappschilder hoch mit Parolen wie "Not my President" (Nicht mein Präsident), "Solidarity with US-Minorities" (Solidarität mit US-Minderheiten) oder auch "Trump=Hate" (Trump bedeutet Hass) und "Untrump the world" (sinngemäß: macht die Welt frei von Trumps Gedanken). Nach Polizeiangaben verlief die Versammlung friedlich.

Die Initiative "Trump Protest Berlin" hatte über das Internet zu der Kundgebung aufgerufen. Auf Facebook hatten ursprünglich über 3000 Menschen ihre Teilnahme angekündigt. Offiziell waren aber nur 400 Teilnehmer angemeldet worden, wie ein Polizeisprecher sagte.

Eine weitere kleine Anti-Trump-Demo fand wenige Stunden zuvor auch in Berlin-Neukölln statt. Dort versammelten sich etwa 120 Menschen zu friedlichem Protest.

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