Die Energieversorgerin

„Senat muss den Wärmemarkt für Energiewende erschließen“

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft (GASAG), steht am 10.05.2016 vor der Jahres-Pressekonferenz der GASAG in der Geschäftszentrale in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa [ Rechtehinweis: (c) dpa ]

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft (GASAG), steht am 10.05.2016 vor der Jahres-Pressekonferenz der GASAG in der Geschäftszentrale in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa [ Rechtehinweis: (c) dpa ]

Foto: dpa Picture-Alliance / Bernd von Jutrczenka / picture alliance / dpa

Die Energiewirtschaft der Stadt wartet auf eine politische Weichenstellung, wie es auf ihrem Feld weitergehen soll. Gasag-Chefin Vera Gäde-Butzlaff erhofft sich vom neuen Senat „eine konsequente Erschließung des Wärmemarktes als Spielfeld für die urbane Energiewende“. Mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs finde in Berlin in der Wärme statt, es gebe immer noch 21 Prozent Ölheizungen in Berlin. „Da müssen wir mit kostengünstigen, technologieoffenen Lösungen endlich ran, Konzepte gibt es inzwischen genug“, sagt Gäde-Butzlaff. Als Angebot an die Politik sei die Gasag deshalb federführend bei der „Initiative für die Wärmewende“, der zahlreiche Unternehmen und Institutionen Berlins angehören.