In Thüringen

Frau in Charlottenburg erstochen - Ehemann stellt sich

Ein Berliner hat gestanden, seine Ehefrau getötet zu haben. In Gera stellte er sich freiwillig der Polizei.

Beamte der Mordkommission am Tatort in Charlottenburg

Beamte der Mordkommission am Tatort in Charlottenburg

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Wenige Tage nach dem Fund einer erstochenen 45-Jährigen in Berlin-Charlottenburg hat sich der Ehemann der Getöteten bei der Polizei in Thüringen gestellt. Der Mann habe am Donnerstag in Gera gestanden, seine Frau im Streit mit einem Messer getötet zu haben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner.

Am Freitag habe der Verdächtige sein Geständnis vor einem Haftrichter wiederholt, dieser erließ einen Haftbefehl. Der mutmaßliche Täter sitzt nun in Untersuchungshaft, ihm wird Totschlag vorgeworfen. Zur Ursache des Streits zwischen den Eheleuten gab es keine Angaben.

Die Frau war am Mittwoch kurz nach Mitternacht in einer Wohnung am Heilmannring entdeckt worden. Laut Obduktion war sie nach Stichverletzungen verblutet. Zunächst war der Mitbewohner der 45-Jährigen vorläufig festgenommen worden, bei ihm bestätigte sich ein Tatverdacht aber nicht.