Abgeordnetenhaus

Das ist das endgültige Berliner Wahlergebnis

Drei Wochen nach der Wahl steht das endgültige Wahlergebnis fest. Das sind die Veränderungen.

Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus steht das endgültige Ergebnis fest. Es unterscheide sich nur marginal vom vorläufigen amtlichen Endergebnis und habe keine Auswirkungen auf die Prozentwerte und Mandatsverteilung, teilte Landeswahlleiterin Petra Michaelis-Merzbach am Mittwoch mit.

  • Danach hat die SPD die Wahl mit 21,6 Prozent gewonnen.
  • Auf Platz 2 folgt die CDU mit 17,6 Prozent.
  • Die Linke erreichte mit 15,6 Prozent Platz 3.
  • Die Grünen kamen mit 15,2 Prozent auf Platz 4.
  • Danach folgt die AfD mit 14,2 Prozent.
  • Die FDP schaffte mit 6,7 Prozent den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus.
  • Dafür flog die Piratenpartei mit nur 1,7 Prozent raus.

Die SPD ist künftig mit 38 Abgeordneten im Landesparlament vertreten, darunter 28 Direktkandidaten. Die CDU kommt auf 31 Abgeordnete, von denen 21 direkt über die Erststimmen gewählt wurden. Linke und Grüne haben je 27 Abgeordnete, darunter je 12 Direktkandidaten, die AfD 25 Mandate, darunter 5 Direktkandidaten. Einer von ihnen, Kay Nerstheimer, verzichtete bereits auf seine Fraktionszugehörigkeit. Er soll auch aus der AfD ausgeschlossen werden. Die FDP sitzt mit 12 Abgeordneten im Landesparlament.

Die Grünen aus Berlin-Mitte und deren Direktkandidat Tilo Siewer fechten die Wahl vor dem Verfassungsgericht des Landes an. Sie fordern per Einstweiliger Anordnung eine Neuauszählung der Stimmen im Stimmbezirk 3 in Berlin-Mitte. Dort siegte der SPD-Bewerber Thomas Isenberg mit nur 6 Stimmen Vorsprung vor Siewer. Das Bezirkswahlamt Mitte zählte bereits nach und sah dann keine Fehler mehr.

Der Leiter der Geschäftsstelle der Landeswahlleiterin, Geert Baasen, sagte am Mittwoch auf Anfrage, seine Behörde sehe aufgrund der Stellungnahme des Bezirkswahlamtes auch keinen Grund, das Ergebnis in dem von den Grünen beanstandeten Stimmbezirk anzuzweifeln. Bei der Nachzählung sei der Vorsprung von Isenberg (SPD) vor Siewer (Grüne) auf 10 Stimmen gestiegen.

Interaktive Karte - So haben ihre Nachbarn gewählt