21 Kilo Marihuana

Prozess: Männer sollen kiloweise Marihuana verkauft haben

Vier Männer sollen monatelang kiloweise Marihuana in Berlin verkauft haben. Nun stehen sie deswegen vor Gericht.

Vor Gericht müssen sich vier Männer verantworten, deren vorgeworfen wird mit Marihuana gedealt zu haben

Vor Gericht müssen sich vier Männer verantworten, deren vorgeworfen wird mit Marihuana gedealt zu haben

Foto: dpa / dpa/DPA

Gegen vier mutmaßliche Drogendealer, die kiloweise mit Marihuana gehandelt haben sollen, hat der Prozess vor dem Berliner Landgericht begonnen. Drei der 22- bis 40-Jährigen sollen Ermittlungen zufolge als Gruppe aufgetreten sein. Der vierte Angeklagte habe eineinhalb Kilogramm Marihuana von diesen Männern gekauft. Zudem wird dem 40-Jährigen zur Last gelegt, sich rund 21 Kilogramm Marihuana beschafft zu haben. Ob sich die Angeklagten zu den Vorwürfen äußern werden, blieb zu Prozessbeginn am Donnerstag zunächst offen.

Die Staatsanwaltschaft geht von illegalen Geschäften aus, die vor Februar 2016 begannen. Die Gruppierung habe damals Marihuana aus einem Vorrat von etwa vier Kilogramm verkauft. Die Drogen seien in einer Wohnung im Stadtteil Wedding gebunkert worden. Der 40-jährige Angeklagte übernahm laut Anklage kurz vor seiner Festnahme Anfang März von einem bislang unbekannt gebliebenen Lieferanten rund 21 Kilogramm Marihuana, um sie gewinnbringend weiterzuverkaufen.

Der Prozess startete schleppend, weil ein aus Gambia stammender Angeklagter den für ihn bestellten Dolmetscher nach eigener Darstellung nicht verstehen konnte. Die Verhandlung wird am 6. Oktober fortgesetzt.