Shopping

Sonntag: Einkaufen in 3000 Läden und Centern

Kaufhäuser, Einkaufszentren, Baumärkte und Möbelhäuser machen mit. Meist ist von 13 bis 18 Uhr geöffnet, teilweise auch bis 20 Uhr.

Unter anderem das

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Foto: dpa Picture-Alliance / R4200 / picture alliance /

Am Sonntag haben die Berliner und die Gäste der Stadt wieder die Möglichkeit, shoppen zu gehen. Anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) ist der kommende Sonntag einer von insgesamt zehn verkaufsoffenen Sonntagen. Jedes Jahr bestimmt der Berliner Senat acht feste Termine, zwei davon im Advent, an denen alle Geschäfte in Berlin an einem Sonntag ihre Türen öffnen dürfen. Zwei weitere Sonntage können Geschäfte aus Anlass besonderer Ereignisse wie etwa Firmenjubiläen frei wählen. Läden und Einkaufscenter können freiwillig von 13 bis 20 Uhr öffnen.

Nach Schätzungen des Einzelhandelsverbandes beteiligen sich in Berlin bis zu 3000 Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag. In der Regel sind die Öffnungszeiten in der Zeit zwischen 13 und 18 Uhr, teilweise auch bis 20 Uhr. Erfahrungen zeigen, dass in den fünf Stunden zwischen 13 und 18 Uhr, also in der Hälfte der üblichen Verkaufszeit der gleiche Umsatz wie an einem normalen Verkaufstag gemacht wird. Um die 40 Millionen Euro werden an einem Tag umgesetzt, so die Schätzungen.

An vier weiteren Sonntagen bis Ende des Jahres sind die Geschäfte geöffnet

Teilnehmen werden an diesem Sonntag nicht nur Kaufhäuser wie Karstadt am Kurfürstendamm, die Galeria Kaufhof auf dem Alexanderplatz oder die Galeries Lafayette an der Friedrichstraße, sondern auch alle großen Einkaufscenter, wie beispielsweise das Alexa am Alexanderplatz, das Europacenter am Breitscheidplatz oder das Schloss an der Schloßstraße. Auch Berliner Baumärkte und Möbelhäuser beteiligen sich.

An folgenden Sonntagen ist ebenfalls geöffnet: am 16. Oktober zum Berlin leuchtet – Lichterfest 2016, am 6. November zum Jazzfest Berlin, am 4. Dezember zur Veranstaltung von zahlreichen Weihnachtsmärkten, am 18. Dezember anlässlich der Louis-Lewandowski-Tage 2016 – World Festival of Synagogal Music.

Der Einzelhandel in Berlin verbucht für das erste Halbjahr 2016 ein Umsatzplus von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Preisbereinigt betrug das Umsatzplus 2,2 Prozent, wie das Statistikamt am Freitag mitteilte. Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel stieg gegenüber den ersten sechs Monaten 2015 um 1,3 Prozent. Dafür standen dem Einzelhandel jedoch auch zwei Verkaufstage mehr zur Verfügung. Besonders stark wuchsen Geschäfte außerhalb von Verkaufsräumen (etwa über das Internet oder auf Märkten): Hier legte die Beschäftigung um 12,7 Prozent zu, der Umsatz lag um mehr als 8 Prozent höher.