Wasserrohrbruch

Mariendorfer Damm erst in drei Wochen einseitig befahrbar

Der Mariendorfer Damm bleibt nach dem Wasserrohrbruch weiterhin gesperrt. In drei Wochen wird er zumindest einseitig befahrbar sein.

Nach einem Wasserrohrbruch ist der Mariendorfer Damm nicht befahrbar

Nach einem Wasserrohrbruch ist der Mariendorfer Damm nicht befahrbar

Foto: Jörg Krauthöfer

Der Mariendorfer Damm in Tempelhof kann in drei Wochen zumindest auf einer Seite für den Autoverkehr freigegeben werden. „Bis dahin haben wir die Reparaturarbeiten auf dieser Straßenseite abgeschlossen“, sagte eine Sprecherin der Berliner Wasserbetriebe (BWB).

Unklar ist derzeit noch, ob auf der Straße – wie von den Wasserbetrieben vorgeschlagen – dann je eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung steht oder ob sie auf beiden Spuren nur stadteinwärts befahren werden kann. Die Entscheidung darüber liege bei der Verkehrslenkung Berlin, so die BWB-Sprecherin.

Am 5. August war, wie berichtet, eine 130 Jahre alte Abwasserdruckleitung unter der Kreuzung Mariendorfer Damm und Prühßstraße geborsten. Weite Teile der Fahrbahnen wurden dabei unterspült. Weil ein Kran umzustürzen drohte, musste etwa 120 Anwohner zeitweise ihre Wohnungen verlassen.

Erst nächste Woche entscheidet sich, in welcher Länge die Abwasserrohre unter dem Mariendorfer Damm erneuert werden: entweder bis Alt-Mariendorf oder nur bis in Höhe Richterstraße. Vom Umfang der Arbeiten hängt ab, wann beide Seiten des Mariendorfer Damms wieder von Autos befahren werden können. Der Zugverkehr der Linie U6 wird von den Arbeiten nicht eingeschränkt.