Wahlkampf

Wahlen in Berlin - SPD wirft NPD Zerstörung von Plakaten vor

Die SPD hat nach eigenen Angaben Anzeige erstattet - weil Wahlplakate in Karow, Buch und Rudow systematisch zerstört worden seien.

Wahlplakate mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD)

Wahlplakate mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD)

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Die Berliner SPD wirft der NPD vor, in den Ortsteilen Karow, Buch und Rudow systematisch Wahlplakate der SPD zu zerstören. In einer Mitteilung von Montag heißt es, dass die NPD die Plakate zerrissen hätte und an ihre Stelle NPD-Plakate aufgehangen habe. Die SPD habe die Vorfälle zur Anzeige gebracht.

Berlins SPD-Landesgeschäftsführer teilte mit: „Die Verhinderung von demokratischem Wahlkampf in Karow und Buch hat inzwischen Tradition. Plakate werden systematisch zerstört, SPD-Aktive an den Infoständen ebenso eingeschüchtert wie interessierte Wählerinnen und Wähler."

Der örtliche Wahlkreisabgeordnete Rainer-Michael Lehmann ergänzt: „Leider muss ich mir nun wieder Sorgen um die Sicherheit meiner Unterstützer im Wahlkampf machen. Ich möchte nicht, dass sich die tätlichen Übergriffe aus dem Europawahlkampf 2014 wiederholen." Damals sei eine Frau beim Plakate-Aufhängen von Neonazis verletzt worden, heißt es weiter.

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