Verkehr

Gleimtunnel nach Unwetterschäden weiter gesperrt

Vor den Reparaturen wird die Brücke am Gleimtunnel auf ihre Standfestigkeit geprüft. Vorerst bleiben Tunnel und Brücke gesperrt.

Der Gleimtunnel bleibt gesperrt

Der Gleimtunnel bleibt gesperrt

Foto: Steffen Pletl

Der bei dem schweren Unwetter in der vergangenen Woche mit Wasser vollgelaufene Gleimtunnel bleibt weiter für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Auch Fußgänger dürfen den Tunnel aus Sicherheitsgründen nicht passieren, sagte Pankows Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) der Berliner Morgenpost. Bevor die teilweise unterspülte Fahrbahn und die Gehwege repariert werden können, müsse zunächst die Standfestigkeit der Brücke bestätigt werden. Dafür zuständig sei die Deutsche Bahn, deren Stellungnahme bis Mittwoch erwartet werde, so Kirchner. Bei den heftigen Regenfällen am vergangenen Mittwoch waren mehrere Autos in den Tunnel gespült worden und hatten sich dabei übereinander geschoben. Für die Beseitigung der Schäden rechnet Kirchner mit einem „deutlich fünfstelligen Betrag“.

Verdachte des Wasserrohrbruchs bestätigt sich nicht

Zumindest teilweise Entwarnung gibt es bei der Pappelallee in Prenzlauer Berg. Die Straße war von den Behörden am Freitag in beiden Richtungen gesperrt worden, nachdem die Fahrbahn im Bereich zwischen Stargarder und Wichert­straße unterspült worden war und sich abgesenkt hatte. Auch der Straßenbahnverkehr war davon betroffen. Laut BVG-Sprecher Markus Falkner können die Bahnen der Tramlinie 12 seit Montag, 12.30 Uhr, die Pappelallee wieder passieren. Am heutigen Dienstag wollen Vertreter des Tiefbauamtes mit der Verkehrslenkung und weiteren Sachverständigen über das weitere Vorgehen an der Pappelallee beraten, so Baustadtrat Kirchner. Geprüft wird etwa, ob Autos die Schadenstelle mit Tempo 10 passieren können.

Die Fahrbahnabsenkung in der Pappelallee könnte gleichfalls Folge des Starkregens der vergangenen Woche sein. Der anfangs geäußerte Verdacht eines Wasserrohrbruchs bestätigte sich nicht. „Von uns waren zwei Kanalteams vor Ort, die weder an der Trinkwasserleitung, noch am Abwassernetz Schäden festgestellt haben“, sagte Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe.