Tödliche Schüsse

Müller zur Gewalttat: „Berlin steht an der Seite Münchens“

Michael Müller (SPD) spricht nach den tödlichen Schüssen von einer „schrecklichen Tragödie“ und warnt vor Spekulationen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)

Foto: Sophia Kembowski / dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die Schießerei von München als „schreckliche Tragödie“ bezeichnet und zugleich vor voreiligen Spekulationen zu den Hintergründen der Tat gewarnt. „Die bayerische Landeshauptstadt hat eine furchtbare Nacht der Ungewissheit und des Schreckens hinter sich“, erklärte Müller in einem Statement am Sonnabendmorgen. Die Berlinerinnen und Berliner sowie der gesamte Berliner Senat seien „tief betroffen über die grausamen Ereignisse, die München bis ins Mark getroffen haben“.

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Die schreckliche Tat müsse jetzt schnell vollständig aufgeklärt werden. Müller lobte die Arbeit der Polizei- und Rettungskräfte. Sie hätten sich „ein besonderes Lob verdient“. Gleichzeitig versicherte der Regierende: „Wir sind in diesen Stunden den Menschen in der bayerischen Landeshauptstadt besonders verbunden. Berlin steht an der Seite Münchens.“

Auch der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, äußerte sich am Sonnabend: "Das Blutbad vom gestrigen Abend in München schockiert mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer, denen ich mein aufrichtiges Beileid aussprechen möchte. Den Verletzten wünsche ich eine schnelle Genesung. Mein Dank gilt der Polizei in München, die einen schwierigen Einsatz zu bewältigen hatte."