Tiere

Streichelzoo im Zoo Berlin feiert Neueröffnung

Seit Freitag können Kinder wieder auf Tuchfühlung mit Schafen und Ziegen gehen. Nach einem Umbau wartet der neue Streichelzoo auf Besucher.

Auf dem insgesamt knapp 3.500 Quadratmeter großen Bereich treffen Besucher nicht nur Kühe und Schweine, sondern auch Schafe, Ponys und Ziegen

Auf dem insgesamt knapp 3.500 Quadratmeter großen Bereich treffen Besucher nicht nur Kühe und Schweine, sondern auch Schafe, Ponys und Ziegen

Foto: Olaf Wagner

Im Zoo Berlin hat am Freitag der ehemalige Tierkinderzoo wieder seine Tore geöffnet. Unter dem Motto „Hans im Glück“ empfängt der neue Streichelzoo ab sofort Kinder und Eltern in einer bäuerlichen Landidylle.

Für insgesamt 420.000 Euro wurde der Bereich um den Streichelzoo von April bis Juli 2016 in eine verträumte Bilderbuchszenerie verwandelt. Die märchenhafte Gestaltungsidee stammt von den Landschaftsarchitekten des Büros skp.berlin Gebäude & Landschaften GmbH. Die alten Gitterzäune wurden durch Holzbalustraden und Staketenzäune ersetzt. Die Tiere haben nun neue Klettermöglichkeiten und noch gemütlichere Ställe. „Mit dem Einsatz natürlicher Materialien schaffen wir hier ein dörfliches Ambiente, nach dem sich so viele Großstädter immer wieder sehnen“, wird Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem in einer Mitteilung zitiert.

Auf dem insgesamt knapp 3.500 Quadratmeter großen Bereich treffen Besucher nicht nur Kühe und Schweine, sondern auch Schafe, Ponys und Ziegen. Fell unter die Finger bekommen die Besucher im rund 800 Quadratmeter großen Innenhof: Dort können sie in das Landleben eintauchen und auf Tuchfühlung mit den Hoftieren gehen. Haben die Tiere genug von den Streicheleinheiten, können sie sich in ihren Ruhebereich zurückziehen.