Pokémon Go in Berlin

Karte verrät, wo sich seltene Pokémon in Berlin verstecken

Berlin ist im Pokémon-Go-Rausch, doch manch ein Exemplar hat sich gut versteckt. Eine Karte zeigt, wo genau es zu finden ist.

Hier gibt es seltene Pokémon in Berlin

Hier gibt es seltene Pokémon in Berlin

Foto: Google Maps

Seit dem 13. Juli befinden sich die kleinen Tierchen unter uns, und ganz Berlin ist im Pokémon-Fieber. Mit der kostenlosen Spiele-App von Nintendo können Pokémon nicht nur gefangen werden, sie können auch in einer virtuellen Arena gegeneinander kämpfen. Der User bewegt sich beim Spielen auf dem Smartphone in der realen Welt und trifft dabei auf Wesen, die sich überall in der Stadt befinden.

Diese seltenen Pokémon haben sich in Berlin versteckt

Manche der Pokémon haben sich jedoch gut versteckt und sind nur selten anzutreffen. Gerade das bekannteste unter ihnen - der gelbe Pikachu - ist ein rares Exemplar. Nun soll eine Karte dabei helfen, Pikachu und Co schneller ausfindig zu machen. Mehr als 1000 Pokémon sind in der Map verzeichnet. Auch alle PokéStops, bei denen verschiedene Items und Pokébälle eingesammelt werden können, finden sich dort wieder. Und wer seine Tierchen gut genug trainiert hat, kann darin auch die Kampfarenen der Stadt ausfindig machen.

Erstellt hat die Karte Maak Beerranger. Der Berliner hatte das Spiel bereits fünf Tage vor dem offiziellen Start über Umwege auf seinem Smartphone installiert und ausprobiert. Auf reddit.com entdeckte der 33-Jährige irgendwann eine Gruppe mit Fans, die Fundorte von Pokémon in Berlin gesammelt hatten, erzählte er der Morgenpost. Weil die Übersicht jedoch "völlig unpraktisch" war, trug er die Daten in eine Google-Map ein - offen für alle, die ihre Funde hinzufügen wollen. Von anfangs 30 Meldungen ist die Karte mittlerweile auf über 1.000 Einträge angewachsen.

Über 160.000 Mal wurde Beerrangers Anwendung bislang angeschaut. Seit dem Start wurde die Map um das Feature "Gute Farmspots" erweitert. Dort finden sich Orte, an denen mindestens drei Pokestops in unmittelbarer Nähe zu finden sind und wo - dank Lockmodulen - besonders viele Pokémon in kurzer Zeit gefangen werden können.

Die App, die derzeit Menschen auf der gesamten Welt auf virtuelle Monster-Jagd gehen lässt, hat in Berlin bereits zu einem Bußgeld geführt. Am vergangenen Dienstag stoppte die Polizei einen Radfahrer, der mit dem Fahrrad auf Pokémon-Suche war. Die Handynutzung beim Radfahren sei auch beim Jagen der kleinen Tierchen verboten, so die Polizei. Die Monster-Jagd auf dem Fahrrad kostete den Spieler 25 Euro.