Geleaste Maschinen

Air Berlin besitzt keine eigenen Flugzeuge mehr

Die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft muss weiter sparen und hat ihre letzten eigenen Flugzeuge verkauft.

 Ein Airbus A330-200 von Air Berlin beim Landeanflug

Ein Airbus A330-200 von Air Berlin beim Landeanflug

Foto: Christoph Schmidt / dpa

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin besitzt laut einem Bericht des „Tagesspiegels“ keine eigenen Flugzeuge mehr. Sie fliegt demnach nur noch mit einer geleasten Flotte und hat ihre letzten eigenen Maschinen bereits verkauft. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies am Sonntag auf Anfrage, weitere Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Es sei nicht ungewöhnlich, dass Airlines keine eigenen Maschinen besitzen.

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Der Zeitung zufolge verfügt Air Berlin derzeit über Flugzeuge verschiedener Hersteller. Um Kosten zu sparen, wolle die Gesellschaft ihre Flotte vereinheitlichen - bevorzugt werde dabei Airbus.

Geschäftsführer Stefan Pichler hatte im Juni eine Senkung der Ausgaben angekündigt. 2015 hatte die Gesellschaft mit fast 447 Millionen Euro den höchsten Jahresverlust ihrer Geschichte eingeflogen. Air Berlin ist schon länger in einer angespannten finanziellen Lage. Pichler hatte sich vor kurzem aber zuversichtlich geäußert: „Ich bin mir sicher, dass wir 2016 ein deutlich besseres operatives Ergebnis erreichen werden.“