Berlin

7200 Runden für einen guten Zweck

35.000 Euro kommen bei der Radtour zugunsten herzkranker Kinder zusammen

Berlin. Neuer Rekord für die PSD-Herzfahrt: 1200 Radfahrer waren den Aufruf von „Berliner helfen“, dem Verein der Berliner Morgenpost, gefolgt, um zugunsten herzkranker Kinder auf dem Tempelhofer Feld ihre Runden zu drehen. Die PSD Bank Berlin-Brandenburg spendete pro gefahrene Runde vier Euro. „Und wir freuen uns, wenn das Budget der Bank gesprengt wird“, erklärte Bank-Vorstand Grit Westermann vor dem Start. RBB-Moderatorin Britta Elm feuerte die Fahrer an. Jeder Teilnehmer erhielt eine Startnummer vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), ehrenamtliche Helfer zählten die Runden. Zu den sportlichen Spenden-Radlern gehörte auch Professor Felix Berger, Direktor der Klinik für angeborene Herzfehler am Herzzentrum. Dank 7200 gefahrener Runden von knapp fünf Kilometern wurden 28.800 Euro erradelt. Die PSD-Bank rundete die Summe auf 35.000 Euro auf.

„Eine großartige Aktion, bei der man nicht nur etwas für herzkranke Kinder, sondern auch für sein eigenes Herz tut“, sagte der Kardiologe Felix Berger, der selbst 14 Runden geradelt ist. Mit der Spende können zwei Nahinfrarotspek­troskopie (NIRS)-Geräte finanziert werden, die zur Überwachung der Hirnfunktion während der Herzoperationen von Kindern eingesetzt werden. Mit diesen Geräten kann der Sauerstoffgehalt im Gewebe während der Operation überwacht werden. Die NIRS-Geräte ermöglichen eine kontinuierliche und gefahrlose Messung mittels einer Sonde, die auf die Stirn geklebt wird und ersetzen die regelmäßigen Blutentnahmen.