Jack-Russel Terrier

Weil er genervt war - Mann wirft Hund aus dem 11.Stock

In Köpenick hat ein Mann einen Jack-Russel-Terrier aus dem Fenster geworfen und in einer Biotonne "entsorgt". Er sei genervt gewesen.

Die Polizei veröffentlichte den Zeugenaufruf auf Facebook

Die Polizei veröffentlichte den Zeugenaufruf auf Facebook

Foto: Polizei Berlin

Ein Berliner hat am vergangen Samstag offenbar einen Hund aus dem 11. Stock eines Wohnhauses geworfen. Im Anschluss "entsorgte" der Mann den siebenjährigen Jack-Russel-Terrier, der auf den Namen Pepe hörte, in einer Biomülltonne.

Laut Facebookseite der Polizei wurden Beamte gegen 11 Uhr von einem Hundesitter nach Köpenick gerufen. Der Mann pflegte den Hund für eine Bekannte, die gerade im Urlaub war. Während sich der Hundesitter nach eigenen Angaben in der Wohnung der Bekannten aufhielt, ließ er den Hund bei seinem 51-jährigen Mitbewohner in deren gemeinsamer Wohnung.

Am Freitagabend erhielt er eine Nachricht seines Mitbewohners, der sich von dem Hund genervt fühlte und drohte ihn aus dem Fenster zu werfen. Diese Drohung machte der Mann dann wohl wahr. Denn als der Hundesitter am nächsten Tag nach Hause kam, war der Hund verschwunden.

Der Mitbewohner sagte, er habe „Pepe“ wie angekündigt aus dem Fenster geworfen und in einer Biomülltonne „entsorgt“. Dort fand der Mann schließlich den toten Hund. Der Mitbewohner sieht nun u.a. einem Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz entgegen. Die Ermittlungen dauern an.