Gewaltschutzambulanz

Gewaltschutzambulanz bietet vertrauliche Spurensicherung

Vertrauliche Spurensicherung in Berliner Gewaltschutzambulanz: Die Einrichtung hilft vor allem Opfern häuslicher Gewalt.

Die Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Etzold stehen vor dem Eingang der dem Institut für Rechtsmedizin der Charité angegliederten Gewaltschutzambulanz

Die Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Etzold stehen vor dem Eingang der dem Institut für Rechtsmedizin der Charité angegliederten Gewaltschutzambulanz

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Opfer sexueller Gewalt können in Berlin jetzt vertraulich Spuren sichern lassen. Zudem bietet die Gewaltschutzambulanz ab Freitag rechtsmedizinische Untersuchungen in Frauenhäusern und Zufluchtswohnungen, wie die Justizverwaltung am Donnerstag mitteilte. Die Einrichtung an der Charité helfe vor allem Opfern häuslicher Gewalt, Wege aus einem meist jahrelangen Martyrium zu finden.

Wenn vertraulich Gewaltspuren dokumentiert sind, müssten sich Betroffene nicht sofort entscheiden, ob sie ihren Peiniger anzeigen. Die Beweise gingen nicht verloren. Dies sei ein wichtiger Schritt für mehr Opferschutz und zugleich ein Signal an die Täter, sagte Justizsenator Thomas Heilmann (CDU).