Höhere Gebühren

Wieviel Abschleppen und Ausnüchtern in Berlin künftig kostet

Der Senat will die Gebühren fürs Umsetzen rechtswidrig abgestellter Fahrzeuge erhöhen. Auch wer zum Ausnüchtern muss, soll mehr zahlen.

Ein Lamborghini wird abgeschleppt

Ein Lamborghini wird abgeschleppt

Foto: Polizei

Falsch geparkt und jetzt ist das Auto abgeschleppt? Das geht in Berlin bald noch mehr ins Geld. Der rot-schwarze Senat will die Gebühren für das Umsetzen rechtswidrig abgestellter Fahrzeuge erhöhen. Für ein normales Auto sollen künftig 136 statt bisher 121,94 Euro fällig werden. Der Betrag richtet sich unter anderem nach dem Gewicht des Wagens und danach, ob Polizei, Ordnungsamt oder BVG das Abschleppen beauftragen.

Die Innenverwaltung begründete die Erhöhung am Dienstag im Senat mit gestiegenen Personalkosten und neuen Verträgen mit Abschleppunternehmen.

Auch wer von der Polizei zum Ausnüchtern in Gewahrsam genommen wird, muss mehr zahlen. Ein Aufenthalt in der Ausnüchterungszelle soll ohne ärztliche Untersuchung künftig 153,89 Euro kosten. Bisher sind es 129,88 Euro. Endgültig beschlossen sind die Änderungen noch nicht. Zunächst nimmt der Rat der Bürgermeister Stellung.