Prozess

Rudertrainer gesteht Missbrauch von Schützlingen

Ein früherer Rudertrainer hat den sexuellen Missbrauch von vier Mädchen gestanden. Er habe dabei nicht an strafbare Handlungen gedacht.

Ein ehemaliger Rudertrainer hat sexuelle Übergriffe auf vier ihm anvertraute Mädchen gestanden. Die Vorwürfe seien im Wesentlichen zutreffend, erklärte der 30-Jährige zu Prozessbeginn am Berliner Landgericht. Bei den Berührungen in der Zeit von 2005 bis 2009 in einem Verein im Stadtteil Spandau sei er sehr jung gewesen und habe nicht an strafbare Handlungen gedacht. Dem Angeklagten, der im Tatzeitraum ein Lehramtsstudium begonnen hatte, werden 15 Fälle des Missbrauchs zur Last gelegt. Das Verfahren brachten zwei der vier Mädchen 2015 ins Rollen. Er habe kurz danach seine Ausbildung zum Lehrer abbrechen müssen, sagte der Angeklagte.