Wasserbetriebe

So gingen die Berliner beim deutschen Auftakt aufs Klo

In einer Grafik zeigen die Berliner Wasserbetriebe, was der Wasserverbrauch mit Anstoß, Halbzeit und Abpfiff zu tun hat.

In der Halbzeit geht die Kurve des Wasserverbrauchs steil in die Höhe

In der Halbzeit geht die Kurve des Wasserverbrauchs steil in die Höhe

Foto: Berliner Wasserbetriebe

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) haben während der Fußball-EM in Frankreich gut zu tun. Die "Spülanalyse" der BWB beim Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Ukraine am Sonntagabend, zeigt die Wassernutzung in Berlin - und die orientiert sich ganz offensichtlich an der Anstoßzeit, der Halbzeit und dem Abpfiff.

Die Grafik oben zeigt, wie der Wasserverbrauch in Berlin zum Anpfiff um 21 Uhr deutlich absinkt, um dann um 21.45 Uhr, zur Halbzeit, urplötzlich in die Höhe zu schnellen.

Diese kurze Spitze geht allerdings schnell vorüber. Erst nach Spielende, gegen 22.50 Uhr, springt der Wasserverbrauch wieder nach oben.

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In einer Pressemitteilung der BWB vom Montag heißt es, dass derlei Ausschläge, die im Finale der Fußball-WM 2014 noch heftiger waren, die Wasserbetriebe vor Herausforderungen stellt. Denn bei derart plötzlichen Veränderungen sei die Druckautomatik der Wasserwerke überfordert, "weshalb dann in den Schaltwarten von Hand gesteuert wird – mit dem linken Auge am Druck- und Mengenmesser und mit dem rechten Auge am Fernsehschirm", wie es in der Mitteilung wörtlich heißt.

Wasserbetriebe senden "Aktuelles Spülstudio"

Die Wasserbetriebe kündigen an, zur Begegnung Deutschland-Polen am Donnerstagabend auf bwb.de und Facebook ein "Aktuelles Spülstudio" zu senden. Dann werde über "Spiel und Spül" und die stelsten Kurven aller Zeiten gefachsimpelt.

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