Prozess in Berlin

Mutmaßlicher Berliner Dschihadist schweigt vor Gericht

Der Berliner soll im September 2009 in das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gereist sein, um dort NATO-Soldaten anzugreifen.

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Ein 27-Jähriger, der sich wegen Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung „Deutsche Taliban Mujahideen“ vor dem Berliner Kammergericht verantworten muss, schweigt zunächst.

Der Angeklagte werde sich derzeit nicht äußern, erklärten seine Anwälte am Montag zu Prozessbeginn. Der Angeklagte soll im September 2009 in das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gereist sein, um mit anderen Dschihadisten die von der NATO geführten Streitkräfte der ISAF sowie des afghanischen und pakistanischen Militärs anzugreifen.

Er habe sich eine Schusswaffe beschafft, sei im Umfang mit Sprengstoff ausgebildet worden und habe an einem Propagandavideo mitgewirkt.