Oberschöneweide

Polizei prüft fremdenfeindliche Motive nach Auto-Brandserie

Viele der Autos hatten polnische Kennzeichen. Jetzt prüft die Polizei, ob es sich um politisch motivierte Anschläge handeln könnte.

Die Polizei prüft, ob es bei der Brandstiftung fremdenfeindliche Motive gab

Die Polizei prüft, ob es bei der Brandstiftung fremdenfeindliche Motive gab

Foto: Morris Pudwell

Nach Brandanschlägen in Oberschöneweide auf mehrere parkende Autos prüft die Polizei, ob es sich um politisch motivierte Aktionen handelt, das bestätigte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch der Berliner Morgenpost.

14 Fahrzeuge waren in den vergangenen Tagen in Oberschöneweide angezündet worden. Zuletzt brannten am frühen Mittwochmorgen zwei Autos in der Slabystraße.

Das Besondere: Bei dem Großteil der angezündeten Autos handelt es sich um in Polen zugelassene Wagen. In wie weit es sich bei den Brandanschlägen um politisch motivierte Aktionen handelt, kann die Polizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Aktuell ist das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes für die Ermittlungen zuständig. Die Ermittlungen dauern an.


Am Wochenende hatten Randale in Mitte für Aufsehen gesorgt. An der Alten Jakobstraße setzten Unbekannte mindestens vier Autos in Brand und zündeten Baumaterial auf einer Baustelle an. Außerdem errichteten sie mit brennenden Reifen, Absperrgittern und Krähenfüßen Barrikaden, um den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr den Zugang zu erschweren.