BSR übernimmt

BSR übernimmt: Jetzt sollen Berlins Parks sauberer werden

Den Müllbergen in Berliner Parks wird der Kampf angesagt. Die BSR übernimmt ab Mittwoch die Reinigung und hat dafür ordentlich aufgerüstet.


Kein schöner Anblick: Berliner Parks gleichen oft kleinen Müllhalden

Kein schöner Anblick: Berliner Parks gleichen oft kleinen Müllhalden

Foto: Jörg Carstensen / picture alliance / ZB

Die Berliner Parks sollen endlich sauberer werden. Zwölf Parks und einige Touristen-Meilen werden in den nächsten eineinhalb Jahren von der Berliner Stadtreinigung BSR gesäubert. Der Senat hofft, dass diese Grünflächen so in einem deutlich besseren Zustand sein werden, als wenn - wie sonst üblich - die Bezirke für das Aufsammeln von Müll zuständig sind.

Zunächst beginnt an diesem Mittwoch ein Pilotprojekt, das bis Ende 2017 dauert. 100 Straßenreiniger wurden dafür eingestellt. Der Senat stellt maximal ein Budget von 7,3 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Nach Ende des Pilotprojekts wird entschieden, ob die Grünflächenreinigung künftig ganz von der BSR übernommen wird. Bisher ist diese nur für Straßen und Plätze zuständig, die Bezirke dagegen für die Grünanlagen.

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Zu den Parks, die jetzt von der BSR übernommen werden, gehören auch der stark genutzte Görlitzer Park, der Spreebogenpark und der Park am Weißensee; außerdem weitere nicht so bekannte Grünflächen in verschiedenen Bezirken. Nicht dabei sind die auch bei den Grillfreunden sehr beliebten Innenstadt-Parks Tiergarten, Mauerpark, Treptower Park, Volkspark Friedrichshain und Hasenheide.

Einsätze auch an touristischen Hotspots

Die BSR will die Wiesen und Wege säubern und prüfen, ob genug Mülleimer aufgestellt sind. Auch am Wochenende und an Feiertagen werde man unterwegs sein, kündigte die BSR an.

BSR-Pressesprecher Sebastian Harnisch hatte kürzlich festgestellt: „Für viele Menschen sind Parks heute nicht nur zum Spazierengehen da, sondern werden genutzt als eine Art Wohnzimmer im Grünen, wo auch gegessen und gefeiert wird.“ Leider würden dabei Viele ihren Müll liegen lassen.

Zusätzliche Reinigungseinsätze soll es auch an den touristischen Hotspots in Friedrichshain in den Straßen am RAW-Gelände und am Boxhagener Platz geben. Das RAW-Gelände und der Boxhagener Platz selber, die beide sehr verdreckt sind, bleiben aber weiter in der Verantwortung des Bezirks - was bedeutet, dass sich wohl nichts ändert.