#24hPolizei

Die besten Tweets: Polizei beendet Twitter-Marathon

Twitter-Marathon bei der Polizei. Die Beamten haben wieder 24 Stunden alle ihre Einsätze getwittert - jede Menge Kuriositäten inklusive.

Ein Screenshot des Twitter-Accounts der Polizei. Hier können Follower die Kurznachrichten der Beamten lesen

Ein Screenshot des Twitter-Accounts der Polizei. Hier können Follower die Kurznachrichten der Beamten lesen

Foto: Polizei/Twitter/BM

Bewaffnete Räuber, sich prügelnde Streithähne und listige Trickbetrüger - von Freitag bis Sonnabend hat die Berliner Polizei unter dem Hashtag #24hPolizei wieder rund um die Uhr über fast all ihre Notruf-Einsätze mit Streifenwagen getwittert. Damit will die Behörde über ihre Arbeit informieren und ihr Image aufbessern. Zum Start der Aktion konnten Interessierte einem Berufsberater auf Facebook ihre Fragen zum Polizei-Job stellen.

Etwa 25 Mitarbeiter in drei Schichten waren im Lagezentrum der Polizei auf Twitter im Einsatz. Rund 1830 Tweets wurden bis zum Ende des Twitter-Marathons abgesetzt - mehr als eine Nachricht pro Minute.

Zwischen ernsten Meldungen wie einem bewaffneten Überfall auf ein Geschäft für Luxusuhren auf dem Kurfürstendamm, häuslicher Gewalt im Stadtteil Wedding oder einem Suizidversuch in Berlin-Mitte passen auch immer auch kuriose Geschichten in 140 Zeichen. So beschwerte sich am Sonnabendmorgen ein Kokainkonsument bei der Polizei über die schlechte Drogenqualität in einem Neuköllner Lokal. In der vorausgegangenen Nacht hatte ein Betrunkener in Schöneberg versucht, den Verkehr zu regeln.

„Das ist ein Grundrauschen dessen, was hier tagtäglich bei uns landet“, sagte Polizeisprecher Winfrid Wenzel. Die Resonanz in den sozialen Netzwerken sei überwiegend positiv.

Der Twitter-Marathon ist der dritte seiner Art. Erstmals twitterte die Berliner Polizei im Jahr 2014 über ihre Einsätze 24 Stunden lang.

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