Verkehr

Umfrage – Wie sicher sind Berlins Straßen für Radfahrer?

Würden Sie Ihre Kinder auf diesen Berliner Straßen allein mit dem Fahrrad fahren lassen? Stimmen Sie ab.

Nur 50 Prozent der Berliner Hauptstraßen sind fürs Fahrrad geeignet

Nur 50 Prozent der Berliner Hauptstraßen sind fürs Fahrrad geeignet

Foto: Paul Zinken / dpa

Wäre sein Sohn nicht 17, sondern wieder zehn oder elf Jahre alt, er würde ihn höchstens auf 20 Prozent der Berliner Hauptstraßen alleine mit dem Fahrrad fahren lassen. Sagt Heinrich Strößenreuther, Mitbegründer des „Volksentscheid Fahrrad“. Die Initiative fordert mehr Sicherheit für die Berliner Radler, für das entsprechende Gesetz sammelt man derzeit Unterschriften.

Nur auf der Hälfte der Berliner Hauptstraßen gibt es überhaupt Radwege. Deutlich mehr Bürger würden vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, wenn es mehr und sicherere Wege gäbe, lautet eine der Kernthesen der Rad-Aktivisten. Deutlich mehr Eltern ihre Kinder allein zur Schule radeln lassen. Doch im Berlin von heute würden „Teile der Bevölkerung wegdiskriminiert“, sagt Strößenreuther.

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Ab wann ist ein Radweg tatsächlich sicher? Fernab aller Kriterien wie Breite, Sichtbeziehung oder Abstand zu parkenden Autos sind „Volksentscheid Fahrrad“ und Senat in einem Punkt einig. In einem Interview mit der „Taz“ kamen Strößenreuther und Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD) zu dem Schluss: Ein Radweg ist dann sicher, wenn Eltern ihre Kinder allein darauf fahren lassen würden.

Doch für welche Radwege gilt das in Berlin? Auf welche Straßen würden Sie Ihre Kleinen allein fahren lassen? Nehmen Sie an der Morgenpost-Umfrage Teil und stimmen Sie über diese 50 Hauptstraßen ab. Die Prozentzahl in Klammern geben an, wie hoch der Anteil an Radwegen auf der jeweiligen Straße ist.

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