A100

Warum bei viel Verkehr eine Spur der A100 gesperrt wird

Wer regelmäßig auf dem Stadtring unterwegs ist, kennt das. Bei viel Verkehr wird eine Spur dichtgemacht. Doch was soll das bringen?

Auf der A100 herrscht oft ein erhöhtes Verkehrsaufkommen

Auf der A100 herrscht oft ein erhöhtes Verkehrsaufkommen

Foto: Rainer Jensen / picture-alliance/ dpa

Berliner Autofahrer schütteln regelmäßig den Kopf, wenn sie nach der Arbeit schleunigst über die Stadtautobahn nach Hause wollen. Trotz extrem voller Straße wird zu allem Übel auch noch eine Spur dichtgemacht.

Insbesondere der A-100-Abschnitt zwischen Jakob-Kaiser-Platz und dem Dreieck Charlottenburg ist häufig von dieser Maßnahme betroffen. Doch obwohl das alles zunächst ziemlich kontraproduktiv scheint, eine solche Sperrung hat einen sinnvollen Hintergrund.

Ein Mitarbeiter der Verkehrsinformationszentrale erklärt gegenüber der Berliner Morgenpost: "Das hat Sicherheitsgründe. Es geht darum, die Verkehrssituation am Dreieck Charlottenburg zu entspannen". Denn dort herrsche gerade bei hohem Verkehrsaufkommen ein erhöhtes Unfallrisiko, weil hier die A100, die A111 und die Auffahrt Siemensdamm aufeinander treffen.

Gefahr von Auffahrunfällen reduziert

"Von den Autofahrern wird enorme Aufmerksamkeit verlangt", so der Experte. Deshalb werde zunächst der Siemensdamm und im zweiten Schritt auch eine Spur des Wedding-Zubringers gesperrt. "Das reduziert die Gefahr eines Auffahrunfalls am Dreieck Charlottenburg".

Ähnlich wird das übrigens auch an der Auffahrt Eichborndamm/Antonienstraße gehandhabt. Um alle Spuren auf der A111 freigeben zu können, muss bei hohem Aufkommen die Auffahrt Eichborndamm gesperrt werden.

Wenn Sie also demnächst schnell nach Hause möchten, ärgern Sie sich nicht über eine Sperrung. Meistens gibt es dafür eine sinnvolle Erklärung.