66. Deutschen Filmpreis

Stars und die Papp-Lola: Die Nominierten feiern sich warm

Vier Wochen vor der 66. Deutschen Filmpreisverleihung feierten Filmschaffende im BMW-Haus am Kurfürstendamm ihre Nominierungen.

Moritz Leu, Paula Beer, Anneke Kim Sarnau und Clemens Schick

Moritz Leu, Paula Beer, Anneke Kim Sarnau und Clemens Schick

Foto: Clemens Bilan / Getty Images for Jaeger-LeCoult

In knapp vier Wochen ist es wieder soweit: Zum 66. Mal wird der Deutsche Filmpreis verliehen. Am 27. Mai werden die besten Filmschaffenden im Palais am Funkturm mit der Lola geehrt. Das Erste überträgt die von Jan Josef Liefers moderierte Show am selben Abend. Doch bevor die Trophäen übergeben werden, fand der traditionelle festliche Nominiertenabend statt.

Dieses Jahr lud am Sonnabend Iris Berben, die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, ins BMW-Haus am Kurfürstendamm ein. Über 40 Nominierte waren erschienen, um vorzufeiern. „Die Nominierung ist ganz toll, denn sie stammt von Kollegen und das ist etwas Besonderes“, sagte Fabian Busch.

Der Schauspieler ist für seinen Auftritt in der Hitler-Satire „Er ist wieder da“ als beste Nebenrolle vorgeschlagen, sein Filmkollege Oliver Masucci für die beste männliche Hauptrolle. „Nach 25 Jahren Berufserfahrung ist das meine erste Nominierung – und jetzt gleich für die Lola“, sagte Oliver Masucci.

„Es ist cool und sexy“

Der Film hat ihm Glück gebracht, denn demnächst ist er bei der „Winnetou“-Neuverfilmung zu sehen und auch sonst ist er sehr gut gebucht. Außerdem gingen Clemens Schick und Anneke Kim Sarnau über den roten Teppich.

Beide spielen in „4 Könige“ mit, doch nur Sarau ist für die beste Nebenrolle nominiert. „Das ist der Hammer“, freute sie sich. Die schwerste Entscheidung hat die Schauspielerin bereits getroffen: Ihr Kleid für die anstehende Gala ist von der Berliner Designerin Isabell de Hillerin. „Es ist cool und sexy“, sagt sie.

Der Deutsche Filmpreis ist mit Preisgeldern in Gesamthöhe von fast drei Millionen Euro die höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Die 1700 Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmen über die Preisvergabe ab.

Dieses Jahr gilt das Politdrama „Der Staat gegen Fritz Bauer“ als Favorit, das gleich in neun von 16 Kategorien nominiert ist. Als beste Schauspielerinnen treten Jördis Triebel („Ein Atem“), Rosalie Thomass („Grüße aus Fukushima“) und Laura Tonke („Hedi Schneider steckt fest“) an. Wobei Tonke auch als beste Nebendarstellerin nominiert ist. Eine Seltenheit. „Das fühlt sich an, als hätte ich bereits gewonnen“, sagte die Film- und Theaterschauspielerin.