Interaktiv-Team

Berliner Morgenpost gewinnt Nannen-Preis

Das Interaktiv-Team der Morgenpost ist für das Projekt "M 29 - Berlins Buslinie der großen Unterschiede" ausgezeichnet worden.

Moderatorin Caren Miosga (r.) und Journalist Mathias Müller von Blumencron (l.) zeichnen die Preisträger Theresa Rentsch und Julius Tröger aus

Moderatorin Caren Miosga (r.) und Journalist Mathias Müller von Blumencron (l.) zeichnen die Preisträger Theresa Rentsch und Julius Tröger aus

Foto: Lukas Schulze / dpa

Das Interaktiv-Team der Berliner Morgenpost ist am Donnerstagabend mit dem Nannen-Preis ausgezeichnet worden. Das Team um Theresa Rentsch, Julius Tröger, Moritz Klack, Max Boenke, André Pätzold und David Wendler überzeugte die Jury mit ihrem Projekt "M29 - Berlins Buslinie der großen Unterschiede" in der Kategorie "Web-Reportage".

>> M29 - Berlins Buslinie der großen Unterschiede

Im Rahmen einer Gala in Hamburg wurde der Nannen-Preis in sechs Kategorien für qualitativ guten Journalismus verliehen. Der Preis ist undotiert, die Preisträger erhielten eine Bleistift-Installation. Moderiert wurde die Gala von „Tagesthemen“-Moderatorin Caren Miosga. Prominenter Gast war Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

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Die „Spiegel“-Story über Unregelmäßigkeiten bei der WM-Vergabe an Deutschland 2006 erhielt den Preis in der Kategorie „Investigation“. Das Autorenteam habe mit „Akribie und Hartnäckigkeit“ recherchiert und in der Öffentlichkeit für viel Aufregung gesorgt, hieß es in der Begründung.

Der US-amerikanische Fotograf Arne Svenson wurde für seine Fotoreportage „Die Welt ist mir zu viel“ geehrt, die im „Zeit-Magazin“ erschien. Svenson hatte in seinem Wohnort Manhattan Nachbarn fotografiert. Er habe mit minimalen Mitteln viel erzählt, so die Begründung.

Insgesamt wurden 982 Texte und Fotostrecken für den Nannen-Preis 2016 eingereicht. Die Jury bestand aus leitenden Redakteuren von renommierten Zeitungen und Zeitschriften. Gruner + Jahr hatte den Preis 2015 aufgrund der Sparmaßnahmen ausgesetzt. Der „Henri“, wie er früher hieß, wurde seit 2005 verliehen. 2014 war er noch mit insgesamt 35.000 Euro dotiert.

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