Asyl

43.000 Menschen leben in Berliner Flüchtlingsheimen

Von den in den Einrichtungen untergebrachten Menschen sind nach Senatsangaben geschätzt ein Viertel im schulpflichtigem Alter.

Zahlreiche Betten in einer großen Sporthalle am Olympiapark

Zahlreiche Betten in einer großen Sporthalle am Olympiapark

Foto: Kay Nietfeld / dpa

In Berliner Flüchtlingsheimen leben aktuell rund 43.000 Asylsuchende. In den vertragsgebundenen Aufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften und Notunterkünften waren mit Stand vom 22. März 2016 insgesamt 42.900 Menschen untergebracht, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort der Bildungsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Davon seien Schätzungen zufolge rund ein Viertel, also 10.700 Personen, im schulpflichtigem Alter.

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8070 Flüchtlingskinder und -jugendliche besuchten Ende Februar 2016 allgemeinbildende Schulen in insgesamt 685 Willkommensklassen, wie der Senat weiter mitteilte. In diesen Lerngruppen sind keine vorherigen Deutschkenntnisse notwendig.

Die meisten geflüchteten Kinder und Jugendliche gab es demnach mit 991 im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie lernten in 75 Willkommensklassen. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf erreichte mit 382 geflüchteten Kindern und Jugendlichen in 32 Willkommensklassen die niedrigste Quote.

Zudem gab es an den Berufsschulen in Berlin 1043 geflüchtete Schüler in 90 Willkommensklassen. An Schulen in freier Trägerschaft lernten demnach 228 geflüchtete Kinder und Jugendliche in 19 Klassen.