Unaufgeklärte Tat

Mahnwache für erschossenen Burak B. in Neukölln

600 Menschen wollen an den vor vier Jahren erschossenen Mann erinnern. Die Tat ist noch immer nicht aufgeklärt.

Tatort: Polizisten sichern am 5. April 2012 die Spuren der Schießerei vor dem Vivantes Klinikum Neukölln. An dieser Stelle wurde Burak B. tödlich verletzt

Tatort: Polizisten sichern am 5. April 2012 die Spuren der Schießerei vor dem Vivantes Klinikum Neukölln. An dieser Stelle wurde Burak B. tödlich verletzt

Foto: dpa Picture-Alliance / Britta Pedersen / ZGBZGH

Vier Jahre nach den tödlichen Schüssen auf Burak B. in Neukölln wollen Angehörige und Freunde am Sonnabend an die unaufgeklärte Tat erinnern. Sie versammeln sich am Ort des tödlichen Überfalls am Krankenhaus Neukölln in der Rudower Straße. Angemeldet sind 600 Teilnehmer, die am Nachmittag durch Neukölln ziehen wollen.

Ein Anlaufpunkt ist dabei auch der Tatort eines weiteren Verbrechens in der Ringbahnstraße. Dort war im September 2015 der britische Jurist Luke H. erschossen worden. Die Initiative hält einen Zusammenhang zwischen beiden Morden für möglich. Die Berliner Polizei hat dazu aber keine Erkenntnisse.

>>> Reportage: Die Angst bleibt <<<

Am 5. April 2012, schoss ein unbekannter Mann gegenüber dem Krankenhaus Neukölln unvermittelt auf eine Gruppe Jugendlicher. Zwei von ihnen wurden lebensgefährlich verletzt, der 22-jährige Burak B. kam ums Leben. Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt.

Der 31-jährige britische Jurist Luke H. war im September 2015 erschossen worden. Der mutmaßliche Mörder konnte noch am selben Abend gefasst werden. Es handelt sich um einen 62-jährigen Mann, der sich seit März 2016 vor Gericht verantworten muss.