Gesundheit

Grippe in Berlin - Influenza-Fälle steigen wieder

Die Grippewelle ist in Berlin und Brandenburg noch nicht abgeklungen. Die Zahl der Influenza-Fälle liegt über dem Bundesdurchschnitt.

Ein kleiner Junge hält sich ein Taschentuch an die Nase

Ein kleiner Junge hält sich ein Taschentuch an die Nase

Foto: Nicolas Armer / dpa

In Berlin und Brandenburg leiden zur Zeit mehr Menschen unter Grippe-Symptomen als im Bundesdurchschnitt. Aus der Region wurden nach Sachsen die meisten Atemwegserkrankungen aus Arztpraxen an die Arbeitsgemeinschaft Influenza gemeldet. Damit gebe es in Berlin und Brandenburg noch immer eine deutlich erhöhte Virenaktivität, teilte das Gremium am Robert-Koch-Institut am Mittwoch mit.

Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Fallzahlen sogar noch leicht an. Bisher wurde Anfang April bei rund 25 Patienten eine „echte“ Grippe nachgewiesen. Diese Zahl kann weiter ansteigen, weil genaue Nachweise Zeit brauchen.

Im Bundesdurchschnitt gingen die gemeldeten Atemwegsinfekte dagegen inzwischen auf ein moderat erhöhtes Niveau zurück. Das ist häufig ein Signal dafür, dass sich die Grippesaison langsam dem Ende zuneigt. Mit bundesweit rund 5100 bestätigten Influenzafällen lagen die Zahlen für die erste Aprilwoche deutlich unter den März-Zahlen mit Spitzenwerten von rund 9900 Fällen pro Woche.

Weiterhin dominiert ein Grippevirus vom Typ B. Insgesamt verläuft die Grippesaison bisher weniger heftig als 2014/15, jedoch sichtbar stärker als 2013/14.