Video veröffentlicht

So lief George Clooneys Gespräch mit Flüchtlingen in Berlin

Am Rande der Berlinale trafen sich Amal und George Clooney mit Flüchtlingsfamilien. Jetzt gibt es ein Video von dem Gespräch.

HANDOUT - Hollywoodstar George Clooney (2.v.l.), seine Frau Amal (r) und der Präsident der Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC), der frühere britische Außenminister David Miliband (l), im Gespräch mit Flüchtlingen in Berlin

HANDOUT - Hollywoodstar George Clooney (2.v.l.), seine Frau Amal (r) und der Präsident der Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC), der frühere britische Außenminister David Miliband (l), im Gespräch mit Flüchtlingen in Berlin

Foto: Jeffry Ruigendijk/IRC / dpa

Veröffentlicht wurde der Clip vom „International Rescue Committee (IRC)“. Die Organisation hatte das Treffen Mitte Februar in einer Berliner Privatwohnung organisiert. Zuvor hatte das Ehepaar Clooney mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über Flüchtlinge gesprochen.

„Ich bin nicht schockiert, dass es passiert, sondern dass es seit fünf Jahren andauert“, sagt der Hollywood-Star in dem Video zum Krieg in Syrien. Das Gespräch mit den Flüchtlingen sei ihm eine Ehre gewesen, so Clooney. Der Schauspieler verweist in dem Video auf Parallelen zu seiner eigenen Familiengeschichte: „Ich bin irischer Abstammung. Vor 100 Jahren waren wir in den USA selbst Flüchtlinge“, sagt Clooney in dem Clip. Die USA seien ein Land von Migranten. „Das Gespräch mit Ihnen erinnert mich daran, wer wir Amerikaner sind und immer waren - Sie!“, so Clooney an die Flüchtlinge gewandt.

Amal Clooney, die als Menschenrechtsanwältin arbeitet, erinnert in dem Video an Bezüge zur Geschichte ihrer Eltern. Diese seien während des Bürgerkriegs 1982 mit ihr aus dem Libanon nach Europa gekommen. Ihre Familie habe das Glück gehabt, von einem europäischen Land aufgenommen worden zu sein.

Zahlen seien schwer zu fassen, erklärt George Clooney abschließend. An einem Kind, das weinend auf dem Boden sitzt, während seine Mutter von der Todesangt der Familie erzählt, komme aber niemand vorbei.