Absolventen in Berlin

Fast jeder fünfte Berliner Student macht keinen Abschluss

Das Statistische Bundesamt hat die Erfolgsquote deutscher Studenten untersucht. Berlin belegt dabei noch einen der besseren Plätze.

Studenten verfolgen im Hörsaal "Audimax" an der Humboldt-Universität in Berlin die Vorlesung

Studenten verfolgen im Hörsaal "Audimax" an der Humboldt-Universität in Berlin die Vorlesung

Foto: Gero Breloer / picture alliance / dpa

83 Prozent der Studenten, die im Jahr 2006 ihr Studium in Berlin aufgenommen haben, konnten es binnen zehn Jahren erfolgreich abschließen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. In einer aktuellen Studie wurden die Erfolgsquoten für Studierende an deutschen Hochschulen untersucht. Das heißt: 17 Prozent blieben im Studienzeitraum ohne Abschluss - das ist fast jeder Fünfte.

Berlin konnte sich im Vergleich zum Vorjahr aber um zwei Prozentpunkte verbessern und belegt damit in der Statistik sogar einen guten Rang. Unter den 16 Bundesländern schnitten Bayern, Brandenburg und Bremen am erfolgreichsten ab. Knapp dahinter landet Berlin auf Platz vier.

"Ausweis für die hervorragende Qualität der Lehre."

Dass 83 Prozent der Studienanfängerinnen und Studienanfänger ihr Studium erfolgreich abschließen, sei ein Ausweis für die hervorragende Qualität der Ausbildung, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). "Die Berliner Hochschulen erbringen neben exzellenter Forschung auch tagtäglich Spitzenleistungen in der Lehre."

Mit den Maßnahmen, wie zum Beispiel der erweiterten Qualitäts- und Innovationsoffensive sowie dem Investitionspakt Hochschulbau, wolle man auch in Zukunft den Erfolgskurs sichern, so Scheeres.

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