Kontrolle in Berlin

Volker Beck nach Drogenfund für vier Wochen krankgeschrieben

Laut einem Bericht hat Grünen-Politiker Volker Beck bei der Kontrolle in Berlin zunächst versucht, die Drogen verschwinden zu lassen.

Der Grünen-Politiker Volker Beck ist von der Berliner Polizei mit Rauschgift gefasst worden

Der Grünen-Politiker Volker Beck ist von der Berliner Polizei mit Rauschgift gefasst worden

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Neue Details zum Drogenfund beim Grünen-Politiker Volker Beck: Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll dem Politiker bei der Polizeikontrolle das Drogentütchen aus der Tasche gefallen sein. Dann soll Beck sich mit dem Fuß daraufgestellt haben. Auch der "Spiegel" berichtet dies und beruft sich dabei auf Ermittlerkreise.

Beck war am Mittwoch mit 0,6 Gramm einer "betäubungsmittelverdächtigen Substanz" am Nollendorfplatz in Schöneberg erwischt worden. Daraufhin hatte Beck seine Fraktionsämter zur Verfügung gestellt.

Arzt schreibt Beck für vier Wochen krank

Am Sonnabendvormittag wurde bekannt, dass Beck zunächst für vier Wochen nicht am parlamentarischen Geschehen teilnehmen wird. Sein Arzt habe ihn für einen Monat krankgeschrieben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Becks Büroleiter Sebastian Brux.

Grünen-Parteichef Cem Özdemir schloss am Freitag nicht aus, dass Beck wegen der Vorwürfe gegen ihn auch aus dem Bundestag ausscheidet.

„Wenn sich das bestätigen sollte mit Crystal Meth, was da im Raum steht, dann wird auch diese Frage auf die Tagesordnung gehören“, sagte Özdemir am Freitag im Deutschlandfunk. „Da wird er selber dann wissen, was die richtige Entscheidung ist.“ Zunächst müsse aber die Berliner Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abschließen.

>> Die Crystal-Meth-Welle schwappt auch auf Berlin zu

Sixt verhöhnt Beck

Beck bleibt nach dem Drogenfund Zielscheibe von Spott und Hohn. Nun machte sich auch die Autovermietung Sixt über den Spitzenpolitiker lustig. Auf einem neuen Werbeplakat ist Beck neben einem Cabrio abgebildet.

Darunter heißt es: „Gönnen Sie sich zur Abwechslung mal eine Nase frischen Wind. (In einem günstigen Cabrio von Sixt)“