Geplanter Stellenabbau

Bombardier-Arbeitnehmer kündigen Protesttag am 17. März an

Beim Zugbauer Bombardier in Hennigsdorf sollen 270 Stellen wegfallen. Die Beschäftigten wollen das nicht klaglos hinnehmen.

Die Bombardier-Niederlassung am Schöneberger Ufer in Charlottenburg

Die Bombardier-Niederlassung am Schöneberger Ufer in Charlottenburg

Foto: dpa Picture-Alliance / Heinz Krimmer / picture alliance / ZB

Der geplante Stellenabbau beim Zugbauer Bombardier Transportation stößt auf Widerstand. Betriebsräte und die Gewerkschaft IG Metall kündigten für den 17. März einen gemeinsamen Aktionstag an.

„Die Konzeptionslosigkeit des Managements wird zu einer existenziellen Bedrohung der Standorte in Ost und West“, kritisierte Olivier Höbel, der Bezirksleiter der IG Metall für Berlin, Brandenburg und Sachsen am Freitag nach einer Konferenz in Schönefeld. Er forderte von Bombardier Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite.

>>>Kommentar: Bombardier-Mitarbeiter zahlen die Zeche<<<

Das Unternehmen will 1430 seiner 10 500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen, davon rund 1200 an seinen drei größten Standorten Hennigsdorf (270 von 2800), Görlitz (700 von 2500) und Bautzen (230 von 1000). In insgesamt 760 Fällen sind in diesen drei Werken Leiharbeiter betroffen.