U-Bahn

Einschränkungen im Fahrverkehr: U2 und U5 betroffen

Ab kommender Woche soll es bei der Berliner U-Bahn zu teils erheblichen Einschränkungen kommen. Betroffen sind besonders die U2 und U5.

U-Bahn-Fahrgäste müssen sich auf Behinderungen einstellen

U-Bahn-Fahrgäste müssen sich auf Behinderungen einstellen

Foto: dpa

Bei der Berliner U-Bahn müssen sich die Fahrgäste ab kommender Woche auf teils erhebliche Einschränkungen einstellen. Grund sind Bauarbeiten.

Linien U2 und U5 sind betroffen

Betroffen davon sind zunächst die beiden wichtigen Linien U2 (Pankow – Ruhleben) und U5 (Alexanderplatz – Hönow). An der U2 wird von Montagmorgen an der Zugverkehr zwischen Olympia-Stadion und Ruhleben für fast acht Monate komplett eingestellt.

Bis zum 24. November werden auf dem Streckabschnitt Kabelkanäle und Bahndämme saniert. Bereits im vorigen Jahr hatte es eine zweimonatige Unterbrechung der Zugverkehrs auf diesem Streckenabschnitt gegeben. Damals wurden mehrere Weichen ausgetauscht.

Für die Zeit der Bauarbeiten verlängert die BVG ihre Buslinie 131 (Ruhleben – Spandau, Am Spektefeld) bis zum U-Bahnhof Olympia-Stadion. Der Ersatzverkehr wird mit barrierefreien Fahrzeugen bedient, es muss aber mit einer längere Fahrzeit gerechnet werden, so die BVG. Die Mitnahme von Fahrrädern sei in den Bussen aber nicht möglich.

Neugestaltung des U-Bahnhofs Neue Grottkauer

Gleichfalls am Montag beginnen Arbeiten zur Neugestaltung des U-Bahnhofs Neue Grottkauer Straße in Hellersdorf. Wie angekündigt, will die BVG die Station für die Internationale Gartenausstellung, die ab dem Frühjahr 2017 in Marzahn stattfinden soll, umfassend modernisieren.

Bereits im Dezember 2016 soll der Bahnhof den neuen Namen „Kienberg - Gärten der Welt“ erhalten. Für die Arbeiten wird zunächst der Bahnsteig am Gleis 2 gesperrt. Bis zum 18. März können die Züge der Linie U5 in Richtung Hönow dort nicht halten. Fahrgäste mit Ziel Neue Grottkauer Straße müssen dann bis zum U-Bahnhof Cottbusser Platz fahren und dort in einen stadteinwärts fahrenden Zug umsteigen.

Im Jahresverlauf noch weitere Sperrungen

Weitere Sperrungen sollen im Jahresverlauf noch folgen. Die BVG will 2016 insgesamt rund 130 Millionen Euro in die Instandhaltung ihres teils mehr als 110 Jahren alten U-Bahn-Netzes investieren.