Berlin

222 neue Fälle von Grippeerkrankungen registriert

Matthias Steube

Ein Ende der Grippewelle in Berlin ist noch nicht in Sicht. Laut Wochenbericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales wurden in der siebten Meldewoche 222 neue Fälle registriert. Gegenüber der Vorwoche sind das 49 Influenza-Erkrankungen mehr. Bislang sind nachweislich fünf Menschen an den Folgen der Grippe gestorben. Nach wie vor besonders anfällig sind Kinder im Alter bis zu neun Jahren sowie Erwachsene im Alter zwischen 30 und 59 Jahren. Insgesamt wurden in der Saison ab der 40. Kalenderwoche 2015 bislang 1094 Grippefälle erfasst. 96 Prozent der Erkrankten waren nicht geimpft. Noch immer ist nicht klar, ob damit in Berlin der Höhepunkt der Grippewelle erreicht ist. „Berlin liegt im Bundesvergleich innerhalb der Schwankungsgrenzen“, sagte Susanne Glasmacher vom Berliner Robert Koch-Institut (RKI). Aber es könne sein, dass es weiter steigende Zahlen gibt. Die Pressesprecherin des RKI hält es für bestimmte Risikogruppen – etwa Menschen über 60 Jahre, Kranke und Schwangere – durchaus für sinnvoll, sich noch impfen zu lassen. „Das sollten die Betroffenen aber gemeinsam mit ihrem Arzt entscheiden“, so Glasmacher.

( mst )