Hochhausbrand

Feuerwehr rettet Mieter aus brennender Wohnung

Am Sonntagvormittag steht eine Wohnung im elften Stock in Flammen. Rettungskräfte der Feuerwehr verhindern Schlimmeres

Einem Großaufgebot der Feuerwehr ist es am Sonntag gelungen, dass ein Wohnungsbrand in einem Spandauer Hochhaus für die Bewohner relativ glimpflich verlief. Zwei leicht verletzte Bewohner dreizehngeschossigen Hauses konnten mit dem Korb eines Drehleiterwagens gerettet werden. Zudem brachten die Einsatzkräfte vier weitere Mieter und eine Katze unverletzt in Sicherheit.

Aus bislang ungeklärter Ursache waren gegen 10 Uhr am Blasewitzer Ring in einer Wohnung im elften Stock Einrichtungsgegenstände in Brand geraten, sagte Feuerwehrsprecherin Bianka Olm. Die Brandbekämpfer konnten eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Die beiden Bewohner der betroffenen Wohnung wurden vorsorglich wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer offenbar im Flurbereich der Brandwohnung entstanden. Die Ursache dafür soll ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermitteln. Die Feuerwehr war mit rund 80 Einsatzkräften zu dem Hochhaus ausgerückt und war rund zwei Stunden mit den Lösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt.

In Köpenick musste ein 41-Jähriger bereits am Sonnabendabend nach einem Wohnungsbrand im Ortsteil Altglienicke verletzt in eine Klinik gebracht werden. Der Mann hatte nach Polizeiangaben Schnittverletzungen durch geborstenes Glas sowie eine Rauchgasverletzung erlitten, nachdem das Wohnzimmer des 41-Jährigen gegen 18 Uhr in Flammen gestanden hatte.

Zunächst hatten Mitbewohner des Mehrfamilienhauses an der Kalker Straße noch vergeblich versucht, den Brand mit Wassereimer zu löschen. Die alarmierte Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle, so dass die übrigen Mieter gegen 18.40 Uhr in ihre Wohnungen zurück konnten. Die Brandursache wird noch ermittelt.