Legoland

Die U5 fährt schon durch - im Legoland am Potsdamer Platz

Wie die Bahnhöfe der künftigen U5 aussehen werden? Im Legoland können die Besucher sich schon jetzt einen Überblick verschaffen.

Im Oktober 2015 wurde der U-Bahnhof "Unter den Linden" vorgestellt. Nun erweitert das Legoland Discovery Centre die U-Bahnstrecke 5 um zwei weitere Bahnhöfe

Im Oktober 2015 wurde der U-Bahnhof "Unter den Linden" vorgestellt. Nun erweitert das Legoland Discovery Centre die U-Bahnstrecke 5 um zwei weitere Bahnhöfe

Foto: LEGOLAND Discovery Centre Berlin

Am Mittwoch wurde sie feierlich eröffnet: die fertig gebaute U-Bahn-Strecke der Linie U5. Vorbei an den Haltestellen „Bundestag“, „Brandenburger Tor“ und „Unter den Linden“ fuhr die gelbe U-Bahn bis zu der Endhaltestelle „Museumsinsel“. Der einzige Haken an der Sache: Passagiere durften nicht einsteigen! Denn der gelbe Zug und die Haltestellen sind lediglich Modellnachbildungen aus Legobausteinen im Maßstab 1:45.

Das Besondere an der Modellbauausstellung im Legoland an der Potsdamer Straße ist, dass zwei der nachgebauten Haltestellen in der Realität erst in den Jahren 2019/2020 fertig gestellt sein werden. In Lego Miniland können die Besucher schon jetzt einen Blick in das Innere der Bahnhöfe werden.

In 14 Monaten Planungs- und Bauphase entstand aus 500.000 Lego Steine, über 20 Meter Schienen, 250 Meter Kabel, über 500 LEDs und 600 Kilogramm Holz die einzigartige Miniaturwelt der U-Bahnlinie U5. Es ist die erste U-Bahn aus Lego auf der ganzen Welt.

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„Mein Lieblingsbahnhof ist der Bahnhof ‘Unter den Linden‘“, sagt Olaf Reichert, der Chef-Modellbauer. Diese Haltestelle habe die meisten Herausforderungen mit sich gebracht. Die Beleuchtung auf drei Etagen, funktionierende Aufzüge: Hier zeigt sich, was mit Lego alles möglich sei, so Reichert. Da der eigentliche Bahnhof erst in ein paar Jahren eröffnet wird, haben die Modellbauer sich bei der Nachbildung der U-Bahnhöfe an den Skizzen und Bauplänen orientiert.

Kleine Welt mit großen Herausforderungen

Die größte Herausforderung bestand für die Schöpfer der Miniwelt darin, die Bahnhöfe möglichst offen zu gestalten, damit es viel zu entdecken gibt. Gleichzeitig mussten sie aber darauf achten, dass das Einzigartige der jeweiligen Station nicht verloren geht.


Auch bei der Beleuchtung ging es ins Detail. Die Modellbauer versuchten die Lichtstimmung der jeweiligen U-Bahn-Stationen dem Originalen nachzuempfinden. Das bedeutet, dass viel Platz geschaffen werden musste, um die Kabel und Leuchtmittel im Modell versteckt zu können. „Ohne die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Technik-Team hätte das alles nicht funktioniert!“, sagt Olaf Reichert.

Das Legoland an der Potsdamer Straße ist täglich ab 10 Uhr für die Besucher geöffnet. Tickets können sowohl online über die Homepage des Legoland Discovery Centre oder auch vor Ort erworben werden.