Istanbul

Nach Terroranschlag: Berlinerin erliegt ihren Verletzungen

Nach der Selbstmord-Attacke in Istanbul ist am Dienstag das elfte Opfer verstorben. Es handelt sich um eine Berliner Seniorin.

Menschen gedenken in Istanbul der Opfer des Anschlags

Menschen gedenken in Istanbul der Opfer des Anschlags

Foto: OSMAN ORSAL / REUTERS

Der Terroranschlag von Istanbul am 12. Januar hat ein elftes deutsches Todesopfer gefordert. Es kommt aus Berlin. Nach Informationen der Berliner Morgenpost verstarb Dienstagfrüh eine 63-Jährige aus Köpenick in einem Berliner Krankenhaus. Es soll sich dabei um die Ehefrau eines 72-Jährigen Köpenickers handeln, der bei dem Terroranschlag noch am Tatort unweit der Hagia Sophia an de Folgen seiner schweren Verletzungen verstarb.

Polizeisprecher Stefan Redlich bestätigte, dass die Frau zu den Schwerverletzten gehörte, die nach dem Anschlag zurück nach Deutschland gebracht wurde. „Heute früh ist sie ihren Verletzungen erlegen.“ Damit hat Berlin zwei Tote und ein leicht verletztes Opfer, ein 75-Jähriger aus Pankow, zu beklagen. Auch ein älteres Ehepaar aus Falkensee (Havelland) war unter den Todesopfern. Sie waren 73 und 71 Jahre alt.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich 12. Januar mitten in einer deutschen Reisegruppe in der Umgebung der Hagia Sophia und der Blauen Moschee in die Luft gesprengt und die Menschen mit in den Tod gerissen. 15 Menschen wurden verletzt.

Nach türkischen Angaben handelte es sich bei dem Täter um einen 27-jährigen Syrer, der Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gewesen sei. Der IS hat sich bislang aber nicht zu der Tat bekannt.