Berlin

Warum man auch auf Mülltonnen Schnee schippen muss

Gefrorener Müll, schneebedeckte Tonnen: Die Müllabfuhr kämpft mit dem Frost - und hat Verhaltensregeln für den reibungslosen Abtransport.

Die BSR gibt Tipps, wie man seine Mülltonnen schützen kann

Die BSR gibt Tipps, wie man seine Mülltonnen schützen kann

Foto: Jens Kalaene / picture alliance / ZB

Der Frost macht nicht nur Bauarbeitern, Sicherheitsleuten und Kioskbetreibern zu schaffen sondern auch den Mitarbeitern der BSR. Denn die Frostgrade lassen auch die Mülltonnen erstarren. „Unsere Mitarbeiter haben vereinzelt beobachtet, dass Müll in Tonnen festgefroren ist – vor allem Bioabfall wegen seines hohen Feuchtigkeitsgehalts“, sagt Sprecher Sebastian Harnisch.

Das führe aber nur ganz selten dazu, dass Tonnen gar nicht geleert werden könnten. Meistens seien bloß Teile angefroren und das meiste falle beim Kippvorgang heraus.

Um ein Festfrieren von Müll zu verhindern, gibt die BSR ein paar einfache Tipps: So sollen feuchte Abfälle immer in Küchenkrepp oder in Zeitungspapier eingeschlagen werden. Das Papier nimmt die Feuchtigkeit auf und verhindert dadurch, dass der Müll in der Tonne festfrieren kann. Zudem soll der Abfall niemals in die Tonnen hineingepresst werden.

Freie Wege sind wichtig für die BSR

Eigentümer und Verwalter sind verpflichtet, die Gehwege vor und auf den Grundstücken, auf Fahrbahnen und Privatstraßen, Zugängen zu Müllplätzen, Treppen und Abstellplätzen für Sammelbehälter von Schnee und Eis zu befreien. Das ist bei diesen Temperaturen wichtig für das reibungslose Entleeren der Tonnen.

Die Wege sollten möglichst vor sechs Uhr morgens freigeschippt werden. Die BSR bittet, keine Auftaumittel zu verwenden. Bei Glätte sollten ausreichend Granulat oder Sand gestreut werden. Auch die Mülltonnen müssen vom Schnee befreit werden. Laut Straßenreinigungsgesetz sollen die Räumarbeiten unverzüglich nach Ende des Schneefalls beginnen.

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