Wettersprung

Das neue Jahr startet weitgehend trocken

Nach Nieselregen in der Nacht und Nebelschwaden am Morgen zeigt sich immer wieder Sonne am Neujahrstag. Es soll trocken bleiben.


Lichtblick: In der Lücke zwischen vorbeiziehenden Wolken scheint hinter der Silhouette einer Straßenlaterne und der Siegessäule die Sonne.

Lichtblick: In der Lücke zwischen vorbeiziehenden Wolken scheint hinter der Silhouette einer Straßenlaterne und der Siegessäule die Sonne.

Foto: Soeren Stache / dpa

Nach einem herrlichen Silvestertag voller Sonnenschein, hatte Nieselregen für Partygängern die Silvesternacht ungemütlich enden lassen. Nach dicken Nebelschwaden und vielen Wolken am Morgen kämpft sich die Sonne immer wieder durch die Wolkendecke.

Es bleibt am Neujahrstag weitgehend trocken. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Am Sonnabend bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken meist trocken.

Wechselhaftes Wetter zum Jahresbeginn

Für die nächsten Tage sagen die Meteorologen erstmal enorme Temperaturunterschiede voraus: plus drei Grad am Rhein, minus zehn Grad an der Oder. Über Deutschland tobt ein „Luftmassenkampf“ - wer als Sieger hervorgehen wird, ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes noch nicht entschieden.

„Die gefühlten Temperaturen erreichen dabei durch den kräftigen Wind selbst tagsüber bis zu minus 20 Grad“, berichtete Christoph Hartmann in Offenbach am Donnerstag.

Kalte Luft an der Südwestseite eines Hochs im Norden kämpft derzeit gegen milde Luft aus dem Westen. Das könnte laut Wetterdienst bis etwa kommenden Mittwoch (6. Januar) so weitergehen. An diesem Donnerstag liefert Tief „Friedbert“ die milde Luft, ab Freitag übernimmt Tief „Gerd“ diesen Job.

Permanent Niederschläge - im Osten Schnee

Die gegensätzlichen Luftmassen haben negative Folgen für den Straßenverkehr, wie Hartmann erklärt: „Es kommt permanent zu Niederschlägen, die im Westen als Regen, im Osten als Schnee fallen.“ Autofahrer müssten ständig auf der Hut sein, denn Regen, gefrierender Regen und Schnee wechseln sich ab.

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